Aktionen
 Druckansicht
 Kommentieren
Hintergrund
Copyright

© 1999 – 2011 by Jugend Online
Aktualisiert: 4. Oktober 2010, 18.00 Uhr

Inhalt

Aus dem Bezirk Gelsenkirchen-Buer vom 30. März 2003:

„Mission is possible“


Ap. Chowdhury beim Talk
Die Talkrunde
Blick ins Publikum
Der "Chor International"
 Der "Bezirks-Jugendchor Gelsenkirchen-Buer"

Das war das Motto des Themenabends am Freitag, dem 28. März. 2003, der Jugendlichen aus den Bezirken Gelsenkirchen-Buer, Herne und Bochum.

In der Aula der Gerhart-Hauptmann-Realschule in Gelsenkirchen-Erle wurde ein interessantes und abwechslungsreiches Programm geboten, dessen Schwerpunkt im ersten Teil einige Interviews zur Missionsarbeit in den Ländern Litauen, Portugal, Russland und Indien bildeten. Im Gegensatz zu der Titelmelodie des Kinofilms „Mission impossible“ (= unmögliche Mission), die während des Abends immer wieder vor den einzelnen Programmpunkten kurz eingespielt wurde, erfuhr die Jugend, dass Missionsarbeit doch möglich ist.

Das Moderatorenteam Tina und Daniel führte locker und gekonnt durch den Abend und stellte den „Talkgästen“ viele interessante Fragen. Amtsträger aus den vier verschiedenen Missionsgebieten konnten begrüßt werden, und so wurde die Runde auf dem „Talksofa“ (wie bei der Fernsehshow „Wetten dass“) immer größer.

Priester Falko Schröder ist in Litauen tätig. Er schilderte einen typischen Tagesablauf während einer Missionsreise und beschrieb das Leben der Menschen und die Gemeinden in Litauen.

Bezirksevangelist Nieland bereist Russland und ist für die Region der Oblast Murmansk zuständig. Hier hat er vor allem im Winter mit den klimatischen Verhältnissen zu kämpfen. Er erzählte von dem kürzesten Gottesdienst, den er je gehalten hat (17 Minuten), da bei Außentemperaturen von minus 42° Grad (innen immerhin minus 20° Grad) eine längere Aufenthaltsdauer kaum möglich war.

Priester Zimmer dagegen hat in Portugal im Sommer eher mit dem anderen Extrem zu rechnen. Er ist in der Region Alentejo tätig. Dort besteht der Schwerpunkt der Missionsarbeit darin, die Gemeindemitglieder zu besuchen. Priester Zimmer berichtete von einem lustigen Erlebnis: Auf der Suche nach einer Straße fragte er in einem kleinen Ort eine Gruppe von Gärtnern nach dem Weg. Die Straße kannten sie nicht, daher fragten sie nach dem Namen des Gesuchten. Als er den Namen nannte, meinte einer der Gefragten: „Das bin ich“. So brauchte der Priester nicht mehr weitersuchen.

Am größten war die Freude über den Besuch von Apostel Chowdhury aus Indien. Er erzählte von einer sehr nachdenklich machenden Begebenheit, aber auch von einem Erlebnis, das den Zuhörern klar machte, dass in Indien die Uhren etwas anders laufen als bei uns: Als er an einem Bahnhof auf den Zug wartete, wurde er vom Stationsvorsteher darauf hingewiesen, dass die Züge immer mit stundenlangen Verspätungen ankommen würden. Nachdem er sich also auf eine längere Wartezeit eingerichtet hatte, kam der Zug wider Erwarten doch pünktlich. Auf seine erstaunte Frage wurde ihm geantwortet, dass das erst der Zug von gestern wäre.

Zwischen den einzelnen Interviews gab es Informationen zu den verschiedenen Ländern. Außerdem wurde das Programm durch einige musikalische Beiträge aufgelockert. Da sich die Zuschauer und Zuhörer „auf Missionsreise befanden“, waren auch die musikalischen Klänge etwas ungewohnt für unsere europäischen Ohren:

Der „Chor International“, der sich aus Sängern verschiedener Ländern zusammensetzte, trug einige rhythmische Lieder in afrikanischer Sprache vor. Nach anfänglichem Zögern sprang der Funke auf das Publikum über, und nach kurzer Zeit klatschte und sang der ganze Saal mit.

Der „Bezirks-Jugendchor Gelsenkirchen-Buer“ sang einige Gospels, und auch hier klatschten viele hundert Hände mit.

Nachdem sich in der Pause alle mit Salaten und Bockwurst im Brötchen gestärkt hatten, mußten leider Apostel Chowdhury und seine Frau bereits verabschiedet werden. Sie bekamen aber noch einen ganz besonders herzlichen Applaus mit auf den Weg.

Der zweite Teil des Abends begann mit einem Bühnenstück über die „Missionsarbeit im Wandel der Zeit“. Ein besonderes Vergnügen bereitete die Szene, als die Darsteller, als Eskimos verkleidet, durch ein selbstgebasteltes Iglu (natürlich nicht aus Eis!) krabbelten, um die Missionsarbeit in Grönland darzustellen.

Im nächsten Programmpunkt sprach Bezirksevangelist Zisowski über die Möglichkeiten der Missionsarbeit in unserer Umgebung und gab einige Anregungen.

Den Abschluss bildete schließlich ein gemeinsames Lied „Carpe diem“ (= Nutze den Tag), das mit Klavierbegleitung eingeübt wurde.

Der Abend war so angefüllt mit interessanten Programmpunkten, dass die Zeit (wie bei „Wetten dass“) um eine halbe Stunde überzogen wurde, was aber wirklich niemanden störte.


Kommentar abgeben



Bisherige Besucherkommentare:

Noch kein Kommentar abgegeben.
 

Dein Kommentar:

Name:


Alter:


E-Mail:


Bezirk:


Kommentar:


Anti-Spam:
6 + 1 =

  

Nutzungsbedingungen:
Die Kommentar-Funktion bietet den Nutzern von jugend-online.info die Möglichkeit, Veröffentlichungen spontan zu kommentieren. Die Zielgruppe dieser Website sind Jugendliche. Daher bittet die Redaktion ältere Nutzer um entsprechende Zurückhaltung. Die Redaktion behält sich ausdrücklich das Recht vor, Kommentare ohne Begründung zu löschen - insbesondere solche ohne Angabe einer persönlichen und gültigen Mailadresse. Mit der Veröffentlichung des eigenen Kommentars akzeptiert der Nutzer diese Bedingungen. Von den veröffentlichten Meinungen distanziert sich Jugend Online ausdrücklich. Sie geben nicht die Meinung der Redaktion oder der Neuapostolischen Kirche wieder. Neue Kommentare können verzögert erscheinen.