Aus dem Bezirk NRW vom 29. Juli 2005:
Überraschung bei Segeltörn 2005
„Hey, den kennen wir doch!“ Überraschung und Freude bei der 15-köpfigen Jugendgruppe im Gottesdienst in Den Helder (Niederlande). Ein guter Bekannter schritt zum Altar: Bezirksapostel Theodoor J. de Bruijn überraschte die Gemeinde in Nordholland mit seinem Besuch. Zufällig mit dabei: Eine NAK-Seglergruppe aus Deutschland.
Zum vierten Jahr in Folge trafen sich in der letzten Juliwoche Jugendliche aus ganz Deutschland zum Segeln auf dem Wattenmeer. Organisiert wird die Veranstaltung von Jugendlichen aus NRW. 20 Segelbegeisterte fanden sich dieses Jahr zusammen. Nach dem Start in Harlingen fuhren sie mit der „Zuid Holland“ über die Inseln Terschelling und Texel nach Den Helder. Hier war der Besuch des Mittwochabend-Gottesdienstes geplant. Ein Großteil der Jugendlichen machte sich dann auch auf den Weg zur lokalen Gemeinde – und erlebte eine Überraschung. Die NRWler kennen Bezirksapostel de Bruijn spätestens seit dem Jugendtag NRW 2005, wo er die Jugend mit seiner sympathischen Art begeisterte.
Den Gottesdienst hielt er mit dem Wort des Stammapostels, dass dieser im Jugendtagsgottesdienst in Stuttgart am vergangenen Sonntag verwendet hatte: „„Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt liebhat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters.““ (1. Johannes 2, Vers 15). Ein Priester der Gemeinde fasste sein Dienen für die deutschen Gäste im Anschluss zusammen. Am Ende des Gottesdienstes drückte Bezirksapostel de Bruijn seine Freude darüber aus, dass die Jugendlichen trotz des Urlaubs in die Kirche gekommen sind. „Das ist heute nicht selbstverständlich“, sagte er und bedankte sich. Nach dem Gottesdienst trug ein spontan gebildeter deutscher Jugendchor noch einige Stücke vor, ehe sich die Segelgäste verabschiedeten.
Den Donnerstagnachmittag verbrachte die Gruppe mit ihrem Schiff auf einer Sandbank im Wattenmeer. Nach dem Watt-Fußball kam es jedoch noch zu einem Unglück, als einer der Jugendlichen auf dem nassen Deck ausrutschte und in die Einstiegsluke fiel. Mit zwei tiefen Schnittverletzungen wurde er, da das Schiff noch festsaß, per Schnellboot zurück in den Hafen und ins Krankenhaus gebracht. In einer wortwörtlichen Nacht und Nebel-Aktion brachte die restliche Gruppe mit Skipper „Henk“ das Schiff trotz Nebels und einer Sicht von nur wenigen Metern zurück in den Hafen, um die Besatzungsmitglieder nach der ärztlichen Versorgung wieder aufzunehmen.
So endete die Fahrt am Freitag mit einem kleinen Schrecken wieder im Heimathafen Harlingen. Alle waren dankbar, dass nicht mehr passiert ist.
Für nächstes Jahr ist wieder ein Segeltörn geplant. Infos bei Jürgen Schulz (Bezirk Bonn).
Bisherige Besucherkommentare:
vom 29. Juli 2005, 22.39 Uhr
Ahoi ihr Seeräuber!
Klasse Bericht und ich hoffe ihr hattet viel Spaß und Freude - das nächste mal bin ich auch dabei!
Gruß,
Daniel
ZABOnline-Team
vom 30. Juli 2005, 00.04 Uhr
Moin, moin, ihr Wasserratten
Bin noch nicht ganz vom Segeln zurück, und schon steht der Bericht im Netz :-) Echt Klasse!!
Eine ereignisreiche und schöne Woche geht zuende. Mit deiner Einzelaktion hast du uns einen schönen Schrecken eingejagt, Frank. Aber auf diesem Wege dem Berichtschreiber nochmal gute und schnelle Besserung.
Ohne dich hätten wir allerdings eine Erfahrung nicht gemacht. Nämlich dass man auch weitersegeln kann, wenn man absolut gar nichts mehr sieht! :-)
Und die größte Überraschung bescherte uns dann der Mittwochabend. Der Überraschungsbesuch des Bez-Apostels, dessen holländisch übrigens sehr gut zu verstehen ist!
(Danke auch von mir nochmal an den kleinen Spontan-Chor)
Freu mich aufs nächste Jahr...... Segeln'06
Lieben Gruß aus HH
Tobi
vom 30. Juli 2005, 14.44 Uhr
hi!
also die Bilder sind echt gut und machen richtig lust mal wieder ans Meer zu fahren *träum* schade,dass ich nich mitkonnte, aber vielleicht ja nächstes Jahr ;-)
VLG an alle und besonders an jürgen ;)
vom 30. Juli 2005, 15.28 Uhr
Hallo
ich finde die Bilder und den Bericht echt klasse!
Wenn ich endlich alt genug bin, bin ich auch dabei!!!
LG
Angi
vom 19. Oktober 2005, 03.06 Uhr
Saludos al amado apostol Mayor Leber de to dos los Hermanos de la Argentina, y sigue de forma muy especial en nuestros Ruegos
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