Aktionen
 Druckansicht
 Kommentieren
Hintergrund
Copyright

© 1999 – 2011 by Jugend Online
Aktualisiert: 4. Oktober 2010, 18.00 Uhr

Inhalt

Aus dem Bezirk Essen vom 31. August 2005:

Happy (Wochen-)End für das JSO West


Probenwochenende des JSO-West
Probenwochenende des JSO-West
Probenwochenende des JSO-West
Probenwochenende des JSO-West
Probenwochenende des JSO-West

Freitag, der 25. August 2005 - für das Jugend-Sinfonieorchester West steht nur eins auf dem Programm: Essen! Um etwas detaillierter zu werden: zunächst einmal die Essen-Werdener Jugendherberge! Nachdem man gegen 17 Uhr wohlbehalten die für so manches Auto schwierige Anfahrt zur Jugendherberge gemeistert hatte, wurden wir vom Bezirk Essen-Süd ganz „süß“ willkommen geheißen: jeder erhielt zur Begrüßung ein so genanntes „Betthupferl“ mit dem schönen Aufdruck: „Herzlich Willkommen! Wir wünschen Euch viel Freude und gutes Gelingen beim gemeinsamen Musizieren! Eure Glaubensgeschwister des Bezirkes Essen-Süd. Maranatha!!!“ Dank der gelungenen Organisation konnten wir alsbald unser Heim für die nächsten zwei Tage beziehen: wahlweise ein Vier-Bettzimmer mit Dusche und WC oder ein Sechs-Bettzimmer ohne diesen Luxus! Schnell richtete man sich häuslich ein, so dass man gegen halb sieben zur Neuapostolischen Kirche in Essen-Mitte aufbrach. Um 19 Uhr begann dort eine anstrengende, jedoch trotzdem sehr schöne, erfolgreiche und auch lustige Probe. Es blieb genügend Zeit sich untereinander auszutauschen, denn man hatte sich ja längere Zeit nicht gesehen. Das Konzertprogramm wurde mehr oder weniger komplett durchgeprobt und da unser Orchester durch ein Schlagzeug, große Trommel, Becken und eine Triangel (gar nicht so einfach wie man denkt!!!) bereichert wurde, staunte man nicht schlecht über die neue, mitreißende Interpretation einiger der zu spielenden Werke! Als die Probe gegen 22 Uhr ihr Ende fand, machte man sich erst einmal auf, um die doch recht hungrigen Mägen zu füllen. Schließlich fand man sich zum gemütlichen Beisammensein wieder in der Jugendherberge ein. Nach einer mehr schlechten als rechten Nacht in der ungewohnten Umgebung sammelten sich am Samstagmorgen die Orchestermitglieder langsam aber sicher ab acht Uhr im Frühstücksraum. Das doch recht reichhaltige Frühstücksbüffet (es gab sogar warme Brötchen!) ließ kaum noch Wünsche offen, so dass man gestärkt ab 10 Uhr in der Essener Kirche weiterproben konnte. Wundersamerweise klappten die meisten Musikstücke besser als tags zuvor. Es fanden Registerproben statt, wodurch aber auch genug Pausen entstanden. So zum Beispiel die Mittagspause, wo der Bezirk Essen-Süd mit zwölf leckeren, riesigen Partypizzen aufwartete. Es blieb auch genug Zeit um ein internes Fußballturnier am hauseigenen Kicker zu bestreiten: wie nicht anders zu erwarten natürlich Streicher gegen Blech, Holz gegen Streicher und so weiter. Für Kaffee und Kekse war etwas später dann auch schon wieder gesorgt. Nebst einigen kleineren Pausen, einem reichhaltigen Übungspensum mit anschließend wunden Fingern und Lippen und ersten Erkältungserscheinungen endete die Probe dann gegen 18 Uhr! Die gesamte zufriedene Mannschaft mitsamt dem Dirigenten fand schnell den Weg zurück, denn hinter der Herberge bei den drei Grills wartete der kulinarische Abschluss des Tages: Auf echten Holzkohlen geröstete Würstchen an Gourmetsalat aus Kartoffeln, sauren Gürkchen und einem leichten Hauch von Mayonnaisencreme, dazu Eau minérale gazeuse. Nichtsdestotrotz brachten einige Spieler ihre eigenen Lieblingsgetränke mit, verteilten sich dann vor, in und hinter der Jugendherberge, pflegten die Gemeinschaft, spielten Karten oder resümierten den Tag, die Probe, das bevorstehende Konzert und und und. Gut gelaunt, müde und voller Erwartung des nächsten Tages ging man zu Bett. In der Frühe um 7:15 Uhr nahmen wir das Frühstück ein. Zur Feier des Sonntages gab es sogar Eier! Anschließend hieß es dann packen und um 8:15 Uhr die Zimmerschlüssel abgeben! Anschließend wurden die Autos beladen und es ging zur Kirche in Essen-Mitte. Ein kleiner Teil des Konzertprogrammes erklang vor dem Gottesdienst. Zwischendrin wurde der Essener Chor von einem Teil der Orchesterspieler unterstützt, das Zusammenspiel zwischen Chor und Orchester klappte wunderbar. Nach dem Gottesdienst wurden noch zwei weitere Konzertstücke vorgetragen, auf Wunsch der Gemeinde auch mit Trommel, Pauke und Triangel. Begeistert blieb ein Großteil der Gemeinde sitzen und lauschte den ungewohnten Klängen. Im Anschluss an den Gottesdienst wurden wir erneut von der liebevollen Bewirtung der Gemeinde überrascht: ein Büffet mit diversen Salaten, mehreren Sorten Würstchen und vielen Getränken wartete auf uns Musiker. Da die Abfahrtszeit zur freien Waldorfschule, dem Veranstaltungsort, auf 13 Uhr festgesetzt wurde, blieb Zeit für sowohl eine Kicker-Revanche, als auch für ein gemütliches Beisammensein und Ablenkung in Bezug auf das bevorstehende Ereignis. Mit Verlassen des Kirchengeländes stieg vereinzelt eine leichte Anspannung auf, doch mit Erreichen der Waldorfschule versprach das Aufbauen, Hinsetzen, Sortieren und Stimmen auf der Bühne Ablenkung. Es wurde das Konzertprogramm durchgeprobt, die letzten Tipps und Hinweise für alle gegeben und dann trafen auch schon die ersten Zuhörer ein: Zeit die Bühne zu verlassen, sich umzuziehen und mental auf das Bevorstehende vorzubereiten. Die Anspannung wuchs, lockerte sich aber schlagartig, nachdem das erste Stück erklang. Die Aula der Schule war fast vollständig besetzt und Applaus deutete ein zufriedenes, wenn nicht sogar begeistertes Publikum an. Die Anspannung wich dem Spaß und der Freude am Mitwirken bei diesem Konzert. Das war zu einem Großteil unserem Dirigenten Stefan Vis zu verdanken, der sowohl den Funken beim Publikum, als auch bei uns überspringen ließ und stehende Ovationen zum Abschluss, drei Zugaben und die immense Spendenbereitschaft waren der krönende Erfolg für alle Mühen. Das Wochenende und das Konzert waren fantastisch und hat uns allen viel gebracht. Wir sind als Orchester zusammengewachsen, hatten viel Spaß und Freude, waren bewegt von der Gastfreundlichkeit und Aufopferungsbereitschaft des Essener Bezirkes, wissen die Mühe und Arbeit, Organisation und Umsetzung aller Beteiligten und im Besonderen unseres Dirigenten zu schätzen und möchten den Zuhörern und allen anderen danken, die dieses Konzert zu so einem wunderschönen Ereignis gemacht haben, auch die vielen stillen Hände, die im Verborgenen gearbeitet haben und sicherlich auch für uns gebetet haben. Vielen, vielen Dank dafür! PS: Ein Wiedersehen des Jugend-Sinfonieorchesters West gibt es wieder im April nächsten Jahres bei den Proben für den Jugendtag 2006! Ich für meinen Teil freu mich darauf!


Kommentar abgeben



Bisherige Besucherkommentare:

1: Stefan Vis aus Velbert
vom 31. August 2005, 13.43 Uhr
Liebe Julia,

vielen Dank für deinen tollen Bericht!:-)

Stefan
2: Heike aus Köln-Ost (imemr noch)
vom 31. August 2005, 14.52 Uhr
Joar sehr schön. *applaus applaus* ja es war wahnsinnig lustig ... wir brauchen mehr davon!Mehr proben wochenende... obwohl... pff... ja genau das brauchen wir
3: Chris (Triangel) aus Gelsenkirchen
vom 31. August 2005, 15.15 Uhr
Super Bericht Julia ;)

mfg

der Chris
4: Sandra
vom 1. September 2005, 21.23 Uhr
Julia, das hast du ganz toll gemacht. Ich bin stolz auf dich;)"
5: Miriam aus Goch-Nierswalde
vom 2. September 2005, 17.24 Uhr
Hé Julia,

Dein bericht ist super. Freu mich ebenfalls auf das WE im April.

Groetjes, Miriam
 

Dein Kommentar:

Name:


Alter:


E-Mail:


Bezirk:


Kommentar:


Anti-Spam:
6 + 7 =

  

Nutzungsbedingungen:
Die Kommentar-Funktion bietet den Nutzern von jugend-online.info die Möglichkeit, Veröffentlichungen spontan zu kommentieren. Die Zielgruppe dieser Website sind Jugendliche. Daher bittet die Redaktion ältere Nutzer um entsprechende Zurückhaltung. Die Redaktion behält sich ausdrücklich das Recht vor, Kommentare ohne Begründung zu löschen - insbesondere solche ohne Angabe einer persönlichen und gültigen Mailadresse. Mit der Veröffentlichung des eigenen Kommentars akzeptiert der Nutzer diese Bedingungen. Von den veröffentlichten Meinungen distanziert sich Jugend Online ausdrücklich. Sie geben nicht die Meinung der Redaktion oder der Neuapostolischen Kirche wieder. Neue Kommentare können verzögert erscheinen.