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Aktualisiert: 4. Oktober 2010, 18.00 Uhr

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Aus dem Bezirk Münster vom 25. September 2005:

Eine Welle für Apostel Otten


Apostel Otten im Münsterland
Apostel Otten im Münsterland
Apostel Otten im Münsterland
Apostel Otten im Münsterland
Apostel Otten im Münsterland

Am 25.09.05 besuchte Apostel Franz-Wilhelm Otten die Jugend des Bezirkes Münster. Bereits bei seiner Ankunft in Lengerich, wo der Gottesdienst stattfand, wurde er von Jugendlichen mit einer „La-Ola-Welle“ herzlich willkommen geheißen. Der Gottesdienst, dem das Wort aus 1. Mose 3, ein Teil des 9. Verses: "Wo bist du?", zugrunde lag, das schon vor drei Wochen als Grundlage zu einem gemeinsamen Bezirksjugendgottesdienst für Köln, Bonn und Aachen diente, sorgte nun auch im Münsterland für Begeisterung.


„Ich bin sehr fröhlich und dankbar, den Weg zu euch einmal gefunden zu haben,“ so Apostel Otten in seinen einleitenden Worten. Er habe auf der Fahrt von Bonn nach Lengerich in Bezug auf das Wetter von allem etwas gehabt: Sonne, Regen, Wolken, blauer Himmel und sogar einen Regenbogen. Den Gedanken übertrug er dann auf die vergangene Woche. Es war von allem etwas dabei: Freude, Begeisterung, Schmerz oder Enttäuschung, Dankbarkeit oder die Frage an unseren himmlischen Vater: „Warum musste dass jetzt wieder sein?“ Aber, so Apostel Otten: „Unsere Gemeinschaft im Evangelium verbindet uns und ist unsere Stärke!“

Es gehe darum, sich von manchen Dingen zu lösen, sich nicht unterkriegen zu lassen im Laufe der Woche, die Sorgen ins Gebet zu legen und sich Türen öffnen zu lassen; sich von den vielen Meinungen und Lebenseinstellungen, die uns umgeben, nicht irritieren zu lassen, sondern nach dem zu streben, was entscheidend sei. Es sei ein Unterschied ob man Strömungen und Meinungen begegnet oder sie ins Herz lässt, so Apostel Otten weiter. „Das Evangelium ist unser Maßstab!“

Wo bist du?

„Wo bist du?“ Diese und einige andere Fragen müssen wir uns von unserem himmlischen Vater gefallen lassen. „Wo bist du in der Entwicklung deiner Seele, wo bist du in der Entwicklung deines Gebetslebens?“, fragte Apostel Otten. Haben wir alle schon die Wichtigkeit des Gebetslebens erkannt, ziehen wir uns dann zu gegebener Zeit zurück, um alleine zu sein, um zu beten und mit dem lieben Gott zu sprechen, so dass wir ihn hinterher erleben und seinen göttlichen Frieden empfangen?

Neuapostolisches Profil

Wo bist du in der Entwicklung deiner Lebenseinstellung? Ist das ganze Leben eine Party, oder geht es vielleicht nur noch darum? Nichts sei verboten, so Apostel Otten, wir alle sollten das Leben genießen, jedoch nicht vergessen, wozu wir hier seien. Wo bist du in der Entwicklung deiner Persönlichkeit? Ist für uns pauschal alles schlecht, was uns Eltern, Amtsträger und Lehrer vermitteln wollen? Darüber sind wir doch schon hinweg?! Wir alle sollen ein „neuapostolisches Profil“ gewinnen, einen klaren Standpunkt zu unserem Glauben annehmen und uns unsere Fähigkeiten, die uns durch Gott gegeben sind, bewusst machen.

Wo bist du in der Entwicklung deiner Liebe zu Gott, zum Nächsten und dir selbst gegenüber? Tun wir alles im Werke Gottes aus unserer Liebe zu ihm heraus? Behandeln wir unseren „Nächsten“ so, wie wir gerne behandelt werden möchten oder nehmen wir gerne einmal den ersten Stein und werfen diesen getreu dem Motto: „Guck mal, der oder die hat das und das gemacht!“ In der Entwicklung der Eigenliebe riet Apostel Otten zu keiner Arroganz oder gar zu Egoismus! Es gehe vielmehr darum zu wissen, ein von Gott geliebtes Kind zu sein und sich auch mal selber vergeben zu können, anstatt sich zu quälen.

Ja, einer müsste mal was machen!

Wo bist du in dem Verantwortungsbewusstsein, Teil des Werkes Gottes zu sein und zu dessen Vollendung beizutragen? Sprechen wir immer davon und sagen „Ja, einer müsste mal was machen!“ oder „einer wird’s schon machen“ oder zeigen wir Verantwortung in der Gruppe und sagen: „Ich mach das!“ Wo bist du in der Verantwortung gegenüber deiner Seele und dem Leib? Apostel Otten sagte, dass er sehr wohl wisse, unter welchen hohen Anforderungen die Seele, aber auch unser Körper in der heutigen Zeit stehen würden und dass diese Anforderungen gerade im Laufe der letzten paar Jahre extrem zugenommen hätten. Haben wir aber auch die Kraft dann nein zu den Dingen zu sagen, die unserem Leib schaden? Sagen wir „Nein“ zu Nikotin, Alkohol und Drogen, um unseren Körper zu schonen?

Das kann ich mir nicht vorstellen

Wo bist du in der Entwicklung des Opfers? Geht es darum, jeden Monat einen Betrag Geld in den Opferkasten zu legen, den wir eventuell nur schwer loslassen, oder äußert sich darin unsere Dankbarkeit für die göttliche Heilszuwendung? „Wo bist du in der Entwicklung der Gottesfurcht?“, war eine weitere Frage die Apostel Otten der Jugend stellte. Die Gottesfurcht zieht eine Grenze und ist eine klare Linie, die uns vor Unheil schützt. Wo bist du in der Entwicklung des Gottvertrauens? Was trauen wir dem lieben Gott zu, oder denken wir: „Das kann ich mir nicht vorstellen, dann kann es das auch nicht geben!“ Apostel Otten riet, die Fähigkeiten Gottes nicht durch sein eigenes Un-Vorstellungsvermögen einzuschränken. Wir sollen dem lieben Gott die Hand reichen, uns führen lassen und ihm vertrauen. Außerdem fügte Apostel Otten die Begebenheit vom Riesen Goliath und dem kleinen David an. Goliath glaubte sich seiner eigenen Kraft und Macht sicher zu sein, aber David sprach nur: „Ich komme im Namen des Herrn!“ Auch wir sollen uns keine Angst machen lassen und uns nicht von Strömungen oder Zurufen irritieren lassen.

Wo warst du, wo kommst du her und wo willst du hin?

Das Mitdienen der Bezirksevangelisten Frank Thiel und Manfred Krafft sowie des Ältesten Reinhold Blome unterstrich die Aussagen des Apostels noch einmal. Es sei eine klare Aufforderung für eine Standortbestimmung, so Bezirksevangelist Krafft. Er ermutigte die Jugend dazu, ihr Anliegen auf den Herrn zu werfen. Bezirksevangelist Thiel gab zu bedenken, dass jede Sünde unseren Standpunkt gegenüber unserem himmlischen Vater verändere, wir aber jeden Sonntag wieder die Chance hätten, diesen wieder zu korrigieren. Durch die Gnade haben wir die Möglichkeit, die Verbindung zum Herrn wieder herzustellen, und diese Entscheidung kann lebensverändernd sein. Bezirkskältester Blome ging noch einmal auf die Bewegungen im Leben der Jugend ein. „Es geht eben auf und ab, das wird sich auch nie ändern, aber es soll für uns nie hin und her gehen!“ Die Frage laute nicht nur: „Wo bist du?“, sondern auch: „Wo warst du, wo kommst du her und wo willst du hin?“

Leider musste Apostel Otten dann auch irgendwann wieder nach Hause. Die Heimreise trat er allerdings erst an, nachdem wir „Münsteraner Jugendlichen“ unser Gruppenfoto im Kasten hatten und sich alle noch gemeinsam am großzügigen Buffett gestärkt hatten. Viele Jugendliche nutzten außerdem die Gelegenheit, um persönliche Gedanken und Sorgen dem Apostel mitzuteilen. Er nahm sich wie immer Zeit für alles und jeden, und wer weiß, wann sich das nächste Mal ein Jungendapostel ins Münsterland verirrt?!


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Bisherige Besucherkommentare:

1: Ramona und Christian Grünberg aus Münster (Münster-Mitte)
vom 25. September 2005, 19.23 Uhr
Wir finden es ganz super, dass von diesem grandiosen Gottesdienst heute Abend schon eine so detaillierte und schöne Zusammenfassung des Gottesdienstes im Internet steht!!!
Vielen herzlichen und lieben Dank!
2: Christian Stillert aus Dortmund-Süd
vom 25. September 2005, 19.45 Uhr
Da habt ihr vollkommen recht. Es ist doch immer wieder beeindruckend, wie schnell alles auf dieser Seite erscheint! Dickes Kompliment auch besonders an Oliver :)
3: Heiko Haack aus Münster-Gemeinde Nordhorn
vom 26. September 2005, 17.52 Uhr
Lieber Apostel wenn sie es genauso schön und begeisternd bei uns fanden wie wir sie dann hoffe ich das sie bald wiederkommen.

Sie sind ein Mann für die Jugend und das merkt man immer wieder.

Danke für den schönenGottesdienst
4: Raphi aus NOH-Mitte aus Münster
vom 26. September 2005, 20.51 Uhr
Ich fands auch total toll....Ich war echt begeistert...vor allem der Apostel is ein ganz super "cooler" Typ!!!! Er redet so offen und wie er redet ...Ich kann das was gestern passiert is nicht in Worte kleiden....EINFACH NUR SPITZE!!!!!! und die Leute die "Kein Bock" hatten müssen doch echt n bissl (tschuldigung für den Ausdruck) DOOF sein!!! Bye bye und hoffentlich kommt er nochmal!!!
5: Georg, Aachen
vom 18. November 2005, 21.28 Uhr
Neuapost. Profil -- Es ist sehr schön zu lesen, dass "Nichts verboten" ist und wir das " Leben genießen" können, was bei unseren Eltern nicht möglich war, z.B. Opernbesuche, Kino- und Konzert-Veranst., auch Radfahren, Schwimmen, Tanzen usw. Alle diese Vergnügungen für die Jugend sahen die Amtsträger als verwerflich und für ein "Gotteskind unwürdig". Warum nur?
 

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