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Aktualisiert: 4. Oktober 2010, 18.00 Uhr

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Aus dem Bezirk Bonn vom 2. Mai 2003:

"Gottes Liebe - grenzenlos"


Altarschmuck "Liebe"
Geschmückter Altar
BEv. Zisowski am Altar
Vor der Kirche
Vor der Kirche

Unter diesem Motto beteiligte sich die Duisdorfer Gemeinde der Neuapostolischen Kirche an der Hardtberger Jugendwoche. Über 130 Jugendliche aus ganz Bonn kamen am Sonntag zu einem Jugendgottesdienst in die Kirche am Fontainengraben 32.

Anfang des Jahres trat die Stadt Bonn an die Gemeinde Duisdorf heran, ob sie sich an der Hardtberger Jugendwoche beteiligen wolle. Vorsteher Hirte Wolfgang Nilges überlegte nicht lange: "Wir haben eine Offene Jugendstunde und einen Jugendgottesdienst angeboten. Diese wurden dann von Jugendlichen geplant." Natürlich sollte vor allem die "Jugendstunde" das Motto der Jugendwoche widerspiegeln: Europa. Dies schlug sich im Motto "Gottes Liebe - grenzenlos" nieder.

Zur Jugendstunde am Dienstagabend trafen sich knapp 70 Jugendliche. Mit einem kurzen Sketch verdeutlichten die Jugendlichen die Bedeutung der Gottesliebe und diskutierten über die Auswirkungen auf das alltägliche Leben. Zum Schluß schrieben die Besucher ihre Gedanken und Vorsätze auf. Diese werden im Internet auf den Seiten der Bonner Jugendzeitschrift "Treffpunkt" veröffentlicht.

Um halb elf am Sonntagmorgen versammelten sich die Jugendlichen zu einem speziellen Gottesdienst. Besonders eindrucksvoll: Der Blumenschmuck auf dem Altar gab das Motto wieder. Und auch der Gottesdienst, den der Jugendbeauftragte für NRW Bezirksevangelist Frank Zisowski aus Mühlheim an der Rur hielt, drehte sich inhaltlich um die Liebe Gottes, passend zum Textwort aus den Leitgedanken aus 1. Johannes 2, Vers 5: "Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind." Zisowski verglich das Leben mit einer Ballonfahrt. Ein auf und ab. Dabei symbolisiere die Flamme, die den Ballon immer wieder emporhebe, die Liebe Gottes. "Wir erheben uns über Probleme, die wir zu Fuß niemals überwinden könnten", so Zisowski. Doch dazu sei es nötig, Gott den nötigen Platz im eigenen Leben zu lassen. "Deshalb müssen wir Prioritäten setzen", forderte der Jugendbeauftragte. Und: "Mit der Liebe lassen sich Dinge tragen, die sonst nicht möglich wären!"

Nach dem Jugendgottesdienst luden frischgebackene Waffeln und kühle Getränke zum Verweilen ein. Infotafeln informierten über die Jugendarbeit der Neuapostolischen Kirche in ganz Europa. Und das Fazit: "Wir waren von der Resonanz sehr erstaunt", so Hirte Wolfgang Nilges, der wegen des Muttertages nicht mit so vielen Besuchern gerechnet hatte. "Wir freuen uns schon auf die nächste Jugendwoche!"


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