Aus dem Bezirk NRW vom 25. Januar 2006:
Infoabend: Zusammenfassung der Aussagen
Die Neufassung des neuapostolischen Taufverständnisses stand im Mittelpunkt eines Infoabends mit Stammapostel Wilhelm Leber, der am 24. Januar per Satellit in 675 europäische Gemeinden übertragen wurde. Gegenstand der Lehrvermittlung waren das geänderte Lehrverständnis zur Taufe sowie Fragen zur Exklusivität der Neuapostolischen Kirche.
1. Die Heilige Taufe mit Wasser
Neu am Taufverständnis der Neuapostolischen Kirche ist die vollständige Anerkennung der in anderen christlichen Kirchen vollzogenen Taufhandlung. Sie wird als erste und grundlegende Gnadenmitteilung Gottes und Näheverhältnis zu ihm verstanden. Bei der Heiligen Taufe mit Wasser gelobt der Gläubige, die Sünde zu meiden und sein Leben in der Nachfolge Christi zu führen. Damit sind alle getauften Menschen Christen.
Voraussetzung für die Anerkennung der Taufe in anderen christlichen Kirchen ist die formgerechte Spendung. Heißt: Die Taufe muss im Namen des dreieinigen Gottes und mit Wasser vollzogen worden sein. Dies ist bei der Katholischen Kirche, der orthodoxen Kirche und den meisten protestantischen Gemeinden der Fall. Dagegen erkennt die Neuapostolische Kirche Taufen der Zeugen Jehovas und der Mormonen nicht an.
Verbindendes Element im Mittelpunkt
„Wir rücken mit dieser Änderung das verbindende Element der Taufe in den großen christlichen Kirchen in den Mittelpunkt“, erläuterte Stammapostel Wilhelm Leber. Die NAK zeige Solidarität in der Betonung der Gemeinsamkeiten. Dies, so hatte er vorher erläutert, habe in einer Zeit, in der das Christentum weltweit von innen und außen angegriffen werde, große Bedeutung. „Wir Christen müssen enger zusammenrücken“, so der Kirchenpräsident.
An der neuapostolischen Lehre von der Versiegelung durch einen Apostel, also der Spendung des Heiligen Geistes, ändert sich nichts: Die Wiedergeburt ist die Kombination von Taufe und Versiegelung.
Trotz der Änderung im Taufverständnis bleibt die Aufnahme in der Neuapostolischen Kirche bestehen. Die (anerkannte) Taufe in anderen christlichen Gemeinschaften wird jedoch zukünftig nicht mehr bestätigt. Vielmehr wird bei der Aufnahme die Berechtigung ausgesprochen, dauerhaft am Heiligen Abendmahl teilzunehmen, nachdem sich der Gläubige zum neuapostolischen Glauben bekannt hat.
2. Das Heil
Im Folgenden erläuterte Bezirksapostel Hagen Wend, Mitglied der Projektgruppe „Glaubensfragen“, das neuapostolische Verständnis des Begriffs „Heil“. So werde der Begriff in der Heiligen Schrift im Sinn von Rettung, Bewahrung und Erlösung verwendet (siehe dazu die Stellungnahme zum Thema).
3. Ist die Neuapostolische Kirche exklusiv?
Außerdem ging der Bezirksapostel auf die Frage der Exklusivität ein. Die Bedeutung des Wortes bedeute im allgemeinen Sprachgebrauch „Ausschließlichkeit“, „Besonderheit“, „Einmaligkeit“, „Vornehmheit“. In der gegenwärtigen Diskussion über verschiedene Glaubensgemeinschaften werde unter dem Wort „Exklusivität“ meist etwas Negatives, Ausschließliches verstanden. Und dies vor allen Dingen im Hinblick auf die Frage, ob ausschließlich eine Kirche berechtigt ist, Heil zu vermitteln und alle anderen demnach nicht. In diesem Zusammenhang spreche man auch vom Absolutheitsanspruch einer Kirche.
Im Folgenden stellte Wend heraus, dass es ist nicht Aufgabe des Apostelamtes sei, jemanden vom Heil auszuschließen oder andere kirchliche Gemeinschaften abschließend zu bewerten. Die Vermittlung des Heils geschehe in den verschiedenen Abschnitten des göttlichen Heilsplans auf unterschiedliche Weise, zum Teil außerhalb der Wirksamkeit des Apostelamtes. „Für die Bereitung der Brautgemeinde ist das Wirken des Apostelamtes unerlässlich“, so der Bezirksapostel. Ob es hinsichtlich der Annahme am Tag des Herrn Ausnahmen geben werde, liege in der souveränen Entscheidung Gottes.
Der Heilige Geist wirkt auch außerhalb der NAK
Diese Ausführungen, so Hagen Wend, machten deutlich, dass nach der Lehre der neuapostolischen Kirche letztlich alle Menschen Heil erlangen können, auch wenn sie nicht Mitglied der Neuapostolischen Kirche gewesen sind. Darin finde der Wille Gottes Ausdruck, allen Menschen zu helfen. So gebe es auch in anderen Kirchen vielfältige Elemente von Wahrheit und der Heilige Geist wirke auch außerhalb der Neuapostolischen Kirche. „Es ist also unzutreffend, die Neuapostolische Kirche als ‚allein selig machend’ zu bezeichnen“, so sein Fazit.
Trotzdem kenne die Neuapostolische Kirche einen Absolutheitsanspruch, der sich allerdings auf Jesus Christus als Sohn Gottes selbst beziehe. Dieser sagte: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Johannes 14,6). Allerdings, betonte Wend, halte die NAK es trotz dieser klaren Ausrichtung auf den Sohn Gottes für notwendig, mit allen Religionen der Welt friedlich und gutnachbarlich zusammen zu leben. Daher lehnt die Neuapostolische Kirche jede Art von religiösem Fanatismus und Fundamentalismus ab.
4. Heilsnotwendigkeit des Apostelamtes
Die Erläuterungen der beiden letzten Punkte des Infoabends übernahm dann wieder Stammapostel Wilhelm Leber. Mit der Heilsnotwendigkeit des Apostelamtes werde ausgedrückt, dass das Apostelamt zur Erlangung des Heils in Christus unerlässlich sei. Dies ergebe sich unter anderem aus der Tatsache, dass Jesus nur dieses Amt gestiftet und mit entsprechenden Vollmachten ausgerüstet hat. „Dabei ist unsere Glaubensüberzeugung, dass das Apostelamt nicht historisch einmalig gewesen ist, sondern zur Vorbereitung der Brautgemeinde auf die Wiederkunft Christi von Gott im 19. Jahrhundert wieder aufgerichtet wurde“, so heißt es in der Stellungnahme von NAK International (NAKI). Ob es in diesem Zusammenhang bei der Frage, wer am Tag des Herrn angenommen wird, Ausnahmen geben werde, liege in der souveränen Entscheidung Gottes.
Bezüglich des Begriffs der Nachfolge stellte der Stammapostel zunächst die Frage, wem wir nachfolgen? Jesus Christus, den Aposteln, den Amtsträgern …? Seine klare Antwort: „Im Mittelpunkt der Nachfolge eines Christen steht Jesus Christus!“ Ihm nachzufolgen sei heilsnotwendig. Zur Nachfolge untrennbar gehört aber auch, in allem seinen Willen zu beachten. Dieser sei unter anderem, dass seine Apostel die Brautgemeinde sammeln und auf seine Wiederkunft bereiten.
“Auch andere Auffassungen haben bei uns Platz!“
In seinen Schlussworten betonte Stammapostel Leber, dass selbstverständlich auch Glaubensgeschwister willkommen seien, die bezüglich einiger Lehraussagen andere Auffassungen hätten. „Wir haben auch dafür Platz“, so der Kirchenpräsident. Von den Amtsträgern erwarte er aber selbstverständlich, dass sie in ihrer seelsorgerischen Tätigkeit die Leitlinien der Kirche vertreten.
Fragen zu den angesprochenen Themen könne jeder an seinen zuständigen Bezirksapostel richten. Allerdings bat der Stammapostel um Verständnis, wenn die Beantwortung bei dem einen oder anderen etwas länger dauern sollte.
Anmerkung der Redaktion: Dieser Bericht fasst die Aussagen der offiziellen Stellungnahmen von NAK International zusammen.
Der vollständige Text mit den Einzelaussagen ist in den unten verlinkten Dokumenten zu finden:
Stellungnahme zur Taufe und Versiegelung
Stellungnahme zum Verständnis von Heil, Exklusivität, Heilsnotwendigkeit des Apostelamtes und der Nachfolge in der Neuapostolischen Kirche
Bisherige Besucherkommentare:
vom 25. Januar 2006, 09.51 Uhr
Darauf habe ich sehr lange gewartet. (45 Jahre)
vom 25. Januar 2006, 12.16 Uhr
[...An der neuapostolischen Lehre von der Versiegelung durch einen Apostel, also der Spendung des Heiligen Geistes, ändert sich nichts: Die Wiedergeburt ist die Kombination von Taufe und Versiegelung.]
Docj, da hat sich was geändert! An der Wiedergeburt hat sich nichts geändert, aber man lese die Fußnote bezüglich Gotteskindschaft und achte auf die Formulierung: "Übermittlung Heiligen Geistes" statt DES heiligen Geistes und es heißt nicht mehr mit DEM Heiligen Geist, sondern mit Heiligem Geist.
Da steckt mehr dahinter!
vom 25. Januar 2006, 14.56 Uhr
Sehr gut daß das endlich mal so deutlich gesagt wurde!..... Und P.S. Tolle Krawatte lieber Stammapostel ;-)
vom 25. Januar 2006, 15.28 Uhr
Am interessantesten sind für mich die Kommentare des StAp, wenn er z.B. sagt, dass andersdenkende willkommen sind! Auf deutsch: Nehmt uns endlich einmal ernst in den Punkten, die wir glauben, auch wenn sie nicht der offiziellen NAK-Meinung entsprechen. Oder: Wer hat es denn noch nicht gedacht: NAK ist nicht allein heilsbringende Kirche. Der heilige Geist wirkt auch in anderen Kirchen. Die Nachfolge Jesu steht im Mittelpunkt, noch vor der Nachfolge der Amtsträger. Jetzt ist es endlich raus.
vom 25. Januar 2006, 16.13 Uhr
Für mich ist der Abend erst der Anfang von Veränderungen. Und zu den Äußerungen über die Exklusivität kann man stehen, wie man will - ich halte es wie mein Apostel, der sich sinngemäss so äußerte: dass wir u.a. glauben können, durch das Wirken des Apostelamtes mit der Versiegelung in`s LAmmesbuch geschrieben zu sein und so man im Glauben bleibt, zur Brautschar dazugehört mit all den positiven Folgen; alles übrige überlassen wir der Allmacht Gottes. Oder anders und Kurz: Wir NAKIS wissen für uns, dass wir dabei sind, wenn wir zur Sache stehen - die Glaubensgewissheit haben wir; und wie sich der liebe Gott den übrigen gegenüber verhält, die an ihn, seinen Sohn und den heiligen Geist glauben und ihn bekennen, aber nicht NAK sind, wissen wir nicht und ist allein seiner Entscheidung vorbehalten.
Ich frage mich auch, wenn man zugesteht, dass heiliger Geist auch woanders wirkt als in der NAK, muss man sich auch mit den "Folgen" des Wirkens von heiligem Geist außerhalb der NAK beschäftigen, oder wirkt h.G. außerhalb der NAK ins Leere...?
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"Liebe den Herrn Deinen Gott von ganzem Herzen und Deinen Nächsten wie Dich selbst..."
vom 25. Januar 2006, 17.59 Uhr
Und nun???? Bis jetzt habe ich 45 Jahre alles vorbehaltlos geglaubt. Waren die vielen Jahre doch umsonst? Hätte ich es in vielen Situationen nicht einfacher, bequemer gehabt?
vom 25. Januar 2006, 18.23 Uhr
Ich finde diese Änderungen ja schön und gut, aber ich weiß nicht, wieso, aber irgendwie muss "meine Seele weinen" (symbolisch gemeint), obwohl es doch sehr positiv ist...
vom 25. Januar 2006, 19.56 Uhr
Mir hat dieser Abend sehr gut getan. Wir durften unseren Stammapostel (meinen bisherigen Bezirksapostel) in seiner typischen Art erleben: klar, direkt, unmissmverständlich). Wir haben wieder etwas dazu gelernt, ohne uns von den Grundlagen unseres Glaubens zu entfernen. Dies ist wegweisend. Maranatha! Unser Herr kommt. Sehen wir zu, dass wir zur Brautgemeinde gehören.
vom 25. Januar 2006, 22.39 Uhr
wenn ich zuvor bereits verwirrt war, bin ich es jetzt erst recht? wo gehts eigentlich lang? wer bin ich? wo gehe ich hin ?
vom 25. Januar 2006, 22.46 Uhr
"Der Heilige Geist wirkt auch außerhalb der NAK"
Also gehe ich fortan zu der Kirche bei mir in der Strasse. Weshalb sollte ich sonst 5 Km reisen?
Oberflächlichkeit in der NAK....Sucht...
vom 26. Januar 2006, 00.05 Uhr
Für mich ändert sich durch die neuen Verlautbarungen nichts. Es stellt sich nur jetzt für mich die Frage, ob ich in der Vergangenheit falsch gedacht habe. Egal wie, Stammapostel Leber hat sinngemäß gesagt: "Logisch denken so weit wie möglich und danach kommt der Glaube." Und das "Logische Denken" muss man meiner Meinung nach, nicht in der Kirchengarderobe lassen, sondern kann es sehr gut mit in den Gottesdienst nehmen! Auch Gott ist logisch!
vom 26. Januar 2006, 00.34 Uhr
Nun auf so was hab ich ja lang gewartet das die NAK aber sich nichts ändert.
Sie bleibt durch Ihre Apostel exklusiv.
Ich brauche die Versiegelung um zur Braut zu gehören und in den Anderen Religionen hab ich die nicht, also brauch ich die NAK wieder also ohne Apostel keine Versiegelung und Ohne Versiegelung nicht bei der Braut
vom 26. Januar 2006, 08.05 Uhr
warum immer diese Reformen???--ich bin der Herr und wandle mich nicht !!--hoffentlich ist das in Ordnung----- Sie blieben aber bständig in der Apostellehre im Brotbrechen und Gebet-- wo ist denn die Beständigkeit ?????
vom 26. Januar 2006, 08.25 Uhr
Florian,
zur Beantwortung deiner Fragen könnte Ludwig Feuerbach hilfreich sein, vgl. dazu "Das Wesen des Christentums", Leipzig 1841.
vom 26. Januar 2006, 08.25 Uhr
--das ganze Ausmaß dieser " Reform " muß erstmal verarbeitet werden.-Ich bin schon traurig ueber dieses " Verwässern ""wie in der Politik = was heute noch Grundsatz ist-wird morgen umgestoßen-- standfestigkeit ist gefragt !!!
vom 26. Januar 2006, 09.08 Uhr
Schön klar und deutlich. Dazu mit aller Vorsicht kommuniziert. Prima, das neue Erkentnisse vernünftig und zeitnah weitergegeben werden und nicht wie bisher duch 5 Amtsstufen incl. Verfälschung. Ich freu mich über eine selbstbewusste Kirche, die vorsichtig der Ökumene die Hand reicht, ohne ihre Identität aufzugeben.
Das ist für mich ein aktiver Glaube!
vom 26. Januar 2006, 09.46 Uhr
Was meiner Kirche noch fehlt, ist wahre Bußfähig- und Bußfertigkeit:
Ich möchte die Gelegenheit haben, noch einmal an den Altar treten zudürfen, um für all das um Verzeihung zu bitten, was ich in den vergangenen Jahrzehnten falsch gepredigt habe.
vom 26. Januar 2006, 09.58 Uhr
Von mir aus kann jeder in seiner Kirche selig werden und am Tag der Wiederkunft Christi dabei sein. Dass stört mich überhaupt nicht und ändert nichts daran, dass ich mich in der neuapostolischen Kirche aufgehoben und durch das Wirken der Apostel der Lehre Jesu am nächsten fühle.
Ist es nicht so, dass viele von uns denken, dass wir im 1000jährigen Friedensreich uns um alle Andersgläubigen kümmern müssten, weil Gott ja will, dass allen Menschen geholfen werde und wir ihm dabei helfen wollen. Wenn diesen Menschen nun durch Gottes Gnade schon früher geholfen ist, haben wir im 1000jährigen Friedensreich weniger zu tun. Das ist mir nicht unangenehm.
Als wahrer Christ gönn ich jedem Andersgläubigen das Erreichen seines Glaubenszieles. Dass ändert doch nichts daran, dass ich mich in der NAK einfach wohl fühle (Ich weiss, das ist eigentlich eine Wiederholung des ersten Absatzes, ich lass es aber trotzdem stehen).
Beständigkeit bedeutet nicht, durch die Führung des Heiligen Geistes zu einer besseren Erkenntnis zu kommen und die dann nicht annehmen. Das ist keine Beständigkeit, sondern Stehenbleiben, wie eine Uhr, die nicht mehr läuft und immer darauf hinweist: "Guckt doch mal, es ist immer noch 9.00Uhr! Ich habe doch recht!"
vom 26. Januar 2006, 23.54 Uhr
Die eindeutige, unmissverständliche und gleichzeitige Erklärung Europaweit hat gut getan! Die Veränderungen zum Thema Taufe passen zur neuen Offenheit der Kirche. Bei den anderen Themen hat sich bestätigt. dass wir in den letzten Jahren richtig gehandelt und gesprochen haben. Diese Bestätigungen unterstützen die persönliche Arbeit und unterstützen die eigene Glaubwürdigkeit. Weiter so!!!
vom 27. Januar 2006, 08.20 Uhr
Es war einmal und ist nicht mehr!
Merkwürdig, alle früheren Stammapostel und Apostel scheinen nicht so klug gewesen zu sein, wie die heutigen!? Dem lieben Gott ist es also nicht möglich zu -jeder- Zeit die Wahrheit durch seine Gesandten kundzutun!? Witz!!!! Das scheint erst heute möglich zu sein!?
Das kann ich mir aber nicht vorstellen, denn wir reden von Gott dem Allmächtigen!
Seit wann kommt in seelichen Belangen der Verstand vor dem Glauben?
Jahrzehnte ist darüber gepredigt worden, dass dies so nicht sein kann in der Apostellehre, heute aber doch, es scheint halt heute passend zu sein.
Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen NAK und anderen Kirchen?
Dabei sein können doch mittlerweile alle am Tag des Herrn. Lt.Stammapostel die Braut, Märtyrer und wen der Herr aus Gnaden noch berücksichtigt.
So kann man seitenweise fortfahren!
Alles was viele Jahre fester Bestandtiel des Lebens war, anscheinend keinen Veränderungen unterworfen, löst sich auf in nebulöse Ansichten und Meinungen der heutigen Führung auf.
Was eine Freude, was ein Glück, dass der liebe Gott derselbe geblieben ist!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
vom 27. Januar 2006, 13.48 Uhr
Ich habe mich über die klärenden Worte des Stammapostels sehr gefreut. In allen Punkten sah ich meinen persönlichen Eindruck bestätigt, der in den letzten Jahren bei mir zu dieser Thematik entstanden war.
Dieser Eindruck war letztlich aus dem Gefühl der Verbundenheit und Berührung im Geiste entstanden, die ich empfinden konnte, wenn ich mit ernsthaften Christen anderer Konfessionen zusammentraf. Das hatte mir klar gemacht, dass deren Glauben keineswegs unwertig war. Dieses Phänomen wurde nun überzeugend erklärt und begründet.
Ich kann nicht so ganz verstehen, warum man die Klärung eines Sachverhalts, der vorher inkonsequent behandelt wurde (Stichwort "Bestätigung") als "nebulös" bezeichnen wollte.
Ich komme von dem Eindruck nicht los, dass die neue Lehrauffassung vor allem für diejenigen ein Problem darstellt, welche sich durch den Glauben die Rolle eines "priviligierten Rechtbehalters" sichern wollten.
Die Apostel wissen, dass es nicht ihre Aufgabe ist, anderen das Himmelreich zu verschließen, sondern denen, die ihnen vertrauen, den Weg dahin zu weisen. Die Erklärung des Stammapostels ist eine klare und konsequente Folgerung daraus.
Folglich sollten auch wir bedenken,
- dass wir nicht Privilegierte, sondern Begnadigte sind,
- dass wir nicht Segen empfangen, um ihn für uns zu behalten, sondern um ein Segen zu sein,
- dass sich zwar Gott nicht wandelt, aber in seiner Schöpfung viel Bewegung ist, so auch in der "Geistesschöpfung", sonst wäre sie tot...
In diesem Sinne wünsche ich allen, die ein Problem mit den neuen Standpunkten der NAK haben eine fruchtbare Auseinandersetzung mit dem eigenen Standpunkt!
vom 27. Januar 2006, 15.41 Uhr
Mensch, Leute. Ich persönlich fand gut und richtig, was der Stap. gesagt hat.
Aber wenn ihr euch klarmachen würdet, was mit Uster für ein ERDBEBEN in Gang gesetzt wurde. Und in welche Richtung unsere Kirche jetzt gehen wird. Und was sich noch alles ändern wird.
Das möchtet ihr alle hier nicht. Aber es muss wohl so sein.
In zwanzig Jahren werdet ihr noch dran denken.
vom 27. Januar 2006, 21.41 Uhr
Ist es wirklich so eine große Veränderung?
Es wurde nur an einen Abend, auf dem alle ganz neugierig gewartet haben, etwas "verbessert".
Es gab schon immer Veränderungen in der NAK, z.B.
Abschaffung des Fernsehverbotes
Abschaffung des ausschluß vom Abendmahl
Eigenverantwortung!
Da könnte man noch einige Veränderungen aufführen die mir durchaus "größer" vorkommen
Wenn Ihr mit den Veränderungen schwierigkeiten habt, was ich verstehen kann, dann beschäftigt Euch doch mal mit der Kirchengeschichte. Wurde ja darüben auch sehr viel in den Ausgaben der Familie der letzten Monate berichtet. Wirklich interressant!!
Oder Unterhaltet Euch doch mal mit Katholiken oder anderen !anders! glaubigen Christen. Schon Stammapostel Urwyler hatte sich dazu geäussert!
Die Veränderungen währen schon viel früher gekommen, doch braucht auch ein StAp. dafur viel Kraft, Mut und Glauben. Und es werden nicht die letzten Veränderungen gewesen sein!
Will ich hoffen
vom 27. Januar 2006, 21.53 Uhr
zu 21. Matthias aus Münster: deinem Kommentar ist nichts mehr hinzu zu fügen, du hast die "Sache" auf den Punkt gebracht.
zu den "anonymen", den X. aus X.: ich kann sehr gut verstehen, dass der/die ein onder andere evtl. ein Problem damit hat, dass sich unsere Kirche weiter entwickelt, aber hier muss sich niemand hinter Pseudonymen verstecken, wir sind doch offen und ehrlich zueinander denke ich.
Ist es denn wirklich ein Aufweichen und Verwässern der bisherigen Lehraussagen oder sind es nicht doch "nur" neue Erkenntnisse?
Lasst mich ein Beispiel nennen (sonst wird es zu lang hier).
Nachdem die "alten" Gemeinden (Epheser, Korinther, Römer etc.) nicht mehr waren, müsste der heilige Geist bis zur Gründung der NAK eigentlich geschlafen haben.
Wer hat denn gewirkt, als Luther die Bibel übersetzte und seine Thesen anschlug, wer wirkte, als die Apostel der Neuzeit berufen wurden. Haben das diese Menschen mit ihrem Verstand allein getan?
Hat der Heilige Geist nicht über die Jahrhunderte durch so viele Menschen gewirkt, dass es überhaupt soweit kam, dass wir heute unseren Glauben und unsere NAK haben dürfen. Warum sollte der Hl. Geist nicht auch heute woanders wirken? Sollten Menschen, die durch ihren Glauben und ihr Engagement viel mehr getan haben als so viele von uns (z.B. Mutter Theresa) schlechter gestellt sein, nur weil wir das Glück hatten, neuapostolisch zu sein? Sicher, wenn wir uns dem Herrn gläubig nahen und uns nach dem Bild Jesu orientieren, haben wir vielleicht einen kleinen "Vorsprung", doch sollten wir dadurch nicht so hochmütig werden und allen anderen den Weg zum Himmelreich verschließen wollen!
Sorry, war jetzt doch etwas länger, aber diese Denkanstöße musste ich los werden. Und wenn jemand Lust hat, kann er mir gern eine Mail schreiben, ich bin nicht anonym ;-)
vom 27. Januar 2006, 23.30 Uhr
@ Thomas Hinz und Alle,
Da stelle ich mir allen Ernstens die Frage, warum ich neuapostolisch sein sollte.
R.
vom 28. Januar 2006, 05.10 Uhr
Mir fällt auf, daß bei der Taufe mit Wasser der Mensch JESUS bekennen soll und IHM nachfolgen.
Er ist also ein Christ. - Diese Taufe wird anerkannt und muß nicht "bestätigt" werden.
Diese Taufe war immer schon anerkannt und andere Christen wurden immer schon als Christen angesehen von der NAK. Der bestätigende Satz fällt jetzt weg. Aber sonst hat die Taufe anderer Gemeinschaften keine Bedeutung in der NAK. Ein getaufter bekennender Christ darf nicht zum Abendmahl, auch wenn er an das Opfer JESU glaubt...Warum?
Andere Christen, christliche Gemeinschaften haben damit kein Problem, obwohl sie sehr Ernst mit dem Heiligen Abendmahl umgehen Die Vorraussetzung ist, nur daß der Glaube an unseren Erlöser, Seine Opfertat, Auferstehung und Seine Wiederkunft in den Herzen der Gemeinde und Gäste vorhanden sein muß.
In der NAK muß erst eine Aufnahmehandlung sein, in der der Gast sich öffentlich zum neuapostolischen Glauben bekennt, vorher ist nichts mit Abendmahl. - Zum Glück gibt es Gemeinden, die das anders sehen...
Bei "Versiegelung" fällt mir auf, unter Punkt 2.5, daß nun bei diesem zweiten "Schritt", also zur Vermittlung Heiligen Geistes, es nicht mehr genügt, an den HERRN zu glauben, und sich zu Ihm zu bekennen, sondern auch zur "Jesu- und Apostellehre", wobei ganz klar in erster Linie die Lehre der neuap. Apostel gemeint ist, denn die biblische Apostellehre gilt ja grundsätzlich für alle getauften Christen.
Ferner lese ich im letzten Satz unter 2.5 "Zudem gelobt er, sich durch die Nachfolge Christi in seinen Gesandten auf die baldige Wiederkunft des Herrn vorzubereiten."
Mit "Gesandten" sind auch wieder die Apostel und Amtsträger der NAK gemeint.
Wer will das ernsthaft in Abrede stellen?
Also: getaufte Christen - Nachfolger JESU;
versiegelte Christen - Nachfolger JESU in Seinen Gesandten.
Soweit so gut.
Aber was ist mit den versiegelten Christen, die allein durch GOTTES Souveränität mit HEILIGEM GEIST erfüllt wurden, damals wie heute. - Es gibt derer Viele...
Wenn ich dann noch die Fußnote 23 lese, merke ich, daß das nicht so richtig paßt. - Der HERR versiegelt immer selbst, wobei dies durchaus auch durch Handauflegugng geshehen kann. Aber...ER schenkt Wiedergeburt aus Wasser und Geist, wobei nicht nur das Taufwasser gemeint ist, sondern das Wasser des Lebens, das von IHM kommt, siehe Johannes 4,14 und 7,38 u.39. Nur als Beispiel. Das Taufwasser ist nur ein Bild des Geistes s.o.
Innerhalb der Glaubenden und CHRISTUS Bekennenden gibt es noch ein "Werk des Herrn"? Die neuapostol. Kirche?
Wie kommt der Stammapostel darauf?
Nur weil einige Christen, die Vermittlung Heiligen Geistes durch einen Apostel erlebt haben?
Das leuchtet mir nicht wirklich ein, dafür kenne ich zu viele Christen, die erfüllt sind mit HEILIGEM GEIST, ohne daß sie je einen Apostel kennengelernt hätten. Jedoch ihr Herz brennt für JESUS. Wir werden mit allen glaubenden Christen gemeinsam als SEINE Braut beim HERRN sein! Das ist meine feste Überzeugung!
Alle glaubenden Christen bereiten sich darauf vor, zur Braut zu zählen, sie haben sich ja schon hier und jetzt IHM übergeben.
Wir müssen danach streben, Eins zu sein, wie der HERR es damals schon wollte!!!
Ich wünsche den Aposteln und dem Stammapostel, daß voll HEILIGEN GEISTES sind und in ihrem Auftrag dieses Einssein fördern.
R.P.
vom 28. Januar 2006, 11.30 Uhr
@6) Nele wieso sollte das umsonst gewesen sein, die 45 jahre die du nak bist? es hat sich doch (meiner meinung nach) nicht sooo viel geändert.
@9g. aus p. wo gehts lang? es geht wie vor dem infoabend weiterhin dem ziel entgegen! du bist ein christ wie zuvorund du gehst in die Kirche, um bei der auferstehung dabei zu sein.
was das anerkennen anderer christen angeht, was ist daran so schlimm? wir sind doch alle christen.
redet doch mal z.b. mit katholiken oder ähnlichen, dann werdet ihr merken das sie im grunde genommen an das gleiche glauben, nämlich daran, das der herr jesus wiederkommt
anett
vom 28. Januar 2006, 13.56 Uhr
An keiner Stelle der heiligen Schrift sind Jesu-Worte enthalten über die Schaffung eines Apostelamtes, das den Auftrag hätte, eine Brautgemeinde zu bereiten. Kirchenlehrer, die sich in unseren Tagen Apostel nennen, haben durch diesen Titel keine besondere Stellung im Heer ihrer Kollegen, die in anderen Kirchen eine andere Bezeichnung tragen. Alle Kirchenführer sind in gleicher Weise Gott und dem Herrn Jesus verpflichtet. Ihre Aufgabe ist, das Evangelium des Herrn zu verkündigen und die gläubig gewordenen zu taufen in dem dreimal heiligen Namen. Solches geschieht - von wenigen Ausnahmen abgesehen - in allen christlichen Kirchen. Daher sind die in diesen Kirchen Getauften alle Gotteskinder und können, wenn sie nach dem Gebot leben 'liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst' der Gewissheit sein, durch Gott auf ewig und in Geborgenheit angenommen zu werden.
Wenn die neuap. Kirche meint, sie habe durch ihre Apostel hervorgehobene oder allein durch Gott legitimierte Amtsträger, dann bleibt sie den Beweis hierfür schuldig. Männer, die eine solche Bezeichnung tragen, gibt es bekanntlich in weiteren apostolischen Gemeinschaften sowie bei den Mormonen. Männer mit der Bezeichnung Apostel sind also nichts Besonderes.
Soweit die Kirche sich auf Geschehnisse in England beruft, bleibt festzustellen, dass die sog. Wiedererweckung ein Apostelamt kreiierte, das mit dem heutigen Apostelamt der neuap. Kirche nichts gemein hat als den Namen. Ausserdem gab es einen Bruch zwischen den engl. Aposteln und den Männern, die später die neuap. Kirche gründeten, sodass auch hier ein Bezug auf die Engländer unzulässig ist.
Fred
vom 28. Januar 2006, 14.43 Uhr
@Anett aus Dresden 27)
Ich denke, da gehen die Meinungen auseinander. Wo alles vorbehaltlos geglaubt wurde, wird heute mit "logischem Denken" herangegangen.
Was ist denn jetzt wirklich?
Da kann z.B. in einer wunderschönen kath. Kirche getauft werden, und weil man ja zur NAK gehören soll -> wird man in der NAK versiegelt. Die Taufe ist ja rechtsgültig. Ist ja alles dann in Ordnung.
Vielleicht geht ja doch der Wunsch meiner Tochter in Erfüllung im Kölner Dom zu heiraten. Denn wenn bei uns Nicht-NAK-Geistliche die Gestaltung mitnehmen dürfen, warum sollte es dann nicht umgekehrt auch funktionieren!!!!
Lassen wir es darauf ankommen, welche Kirche zum guten Schluß die einzig "Richtige" ist.
Ansonsten kann ich nur hoffen, dass mein Tun und Denken dem lieben Gott so gefällt, dass ich doch noch ein kleines Plätzchen oben im Hochzeitssaal erhalte.
Doch soll denn alles die ganzen Jahre so falsch gewesen sein? Waren die Amtsträger vor allem die Apostel und Stammapostel früher zu dumm (tut mir leid, doch mir fiel kein anderes Wort ein) um die richtige Sehensweise zu haben?
Die Kirchen werden doch eh immer leerer. Wahrscheinlich werden durch das jetzige hin und her noch weniger!
Aber eines steht für mich fest, unseren himmlischen Vater den gab und gibt es, er ist nicht wandelbar! Und an diesen halte ich fest.
vom 28. Januar 2006, 23.22 Uhr
Man wird sehr nachdenklich, wenn man die relativ vielen Kommentare liest, aus denen Wehmut, Trauer hervorgehen, zumal es um die ehemalige fundamentale Glaubenslehre geht. Im Mittelpunkt steht das Thema "Hl.Geist" der die treibende Kraft durch das Apostelamt und weiterer Amtsträger war und für viele, insbesonder in beruflichen Entscheidungen, familiären Problemen, ebenso im Glaubensleben richtungsweisend war. Als die Botschaft des StA.Bischoff sich nicht erfüllte, brach ebenso für manchen eine Glaubenswelt zusammen. Denn es war sicherlich die Wirkung des Hl.Geistes, der dem StA. hierzu veranlasste, eine Botschaft zu verkünden, die dogmatisch gefordert war. Um des seelischen Friedens Willen sollte man bei dem bleiben was man hat und wo man sich hingezogen fühlt. Es gibt viele gesellschaftliche Vereinigungen (Theaterkreise, Chöre, Wandervereine, soziale Einrichtungen) und religiöse Gemeinschaften. Mittlerweile muss erkannt werden, dass es nicht mehr um die Glaubenslehre der NAK geht, sondern um die Institution Kirche, die erhalten bleiben muss. Nicht umsonst werden die Bemühungen um Anerkennung zur Ökumene, carikativer Engagements, musikal. Darbietungen, und sind sie noch so winzig, aufgbläht der Öffentlichkeit mitgeteilt. Das Glaubnesleben ist für die "Kirche von unten" sekundär. Im Volksmund heisst es: "Die Hoffnung und der Glaube stirbt zuletzt." Warum so lange warten, wie ein Kaninchen vor der Schlange. Entscheidung zu seinem Seelenfrieden ist gefordert und kein Hadern.
Felix
vom 29. Januar 2006, 02.15 Uhr
Liebe Nele,
Es ist keine Kleinigkeit festzustellen, dass etwas auf einmal anders gelehrt wird als das, was man sich bislang vorgestellt und beigebracht bekommen hat. Und dazu kommt die Ungewissheit, welche Ansicht denn die richtige ist. Soll es jetzt auf einmal nur mit Logik gehen, wo vorher der Glaube war?
Ich denke nicht, dass das gemeint ist. Vielmehr geht es zum einen darum, dass unsere Segensträger auch Menschen und deshalb fehlbar sind. Zum andern haben wir selber den Heiligen Geist in uns und dadurch auch eine Eigenverantwortung. Also können und sollen wir selber prüfen, was mit der Lehre Jesu Christi vereinbar ist – mit reinem, gläubigen Herzen.
Zu deiner Frage, ob die vielen Jahre doch umsonst waren:
Löscht die neue Sichtweise denn alles aus, was du bislang in deinem Glauben erlebt hast? Bist du lediglich neuapostolisch, weil du bislang dachtest, dass es keinen anderen Weg gibt? Was bedeutet dein Glaube persönlich für dich? Und die Gemeinschaft in unserer Kirche? Ist dieser Weg weniger segensreich nur weil es möglicherweise noch andere gibt? ...
Vielleicht hilft es dir, dir solche Fragen zu stellen (?).
Durch Jesus zum Vater zu kommen ist doch das Zentrum unseres Glaubens und das hat sich nicht verändert.
[Johannes 14, 6: (…)„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zu m Vater denn durch mich.“]
Du kannst IHN im Gebet darum bitten dir einen Weg zu zeigen mit der neuen Situation umzugehen.
Unser himmlischer Vater ist reine Liebe. Er möchte, dass es seinen Kindern gut geht – allen.
Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du das erleben kannst.
Katharina
vom 29. Januar 2006, 13.02 Uhr
Vor ein paar Monaten habe ich hier heftige Reaktionen verursacht, in dem ich die Predigten kritisierte, da sie, nicht nur meiner Ansicht nach, an Jesus Christus vorbeigingen bzw. er darin nicht immer im Mittelpunkt stand. Neugierig geworden aufgrund der vielen Besucherkommentare bezüglich der neuerlichen Veränderungen habe ich mir die Kommentare hier durchgelesen, und stelle fest: Wieder liest man hier zum größten Teil negative Reaktionen auf die positiven Veränderungen, leider..Kommentieren möchte ich das alles nicht, aber ich möchte mal ein paar Sätze von Bez.Ap. Klingler dazu folgen lassen. Vielleicht hilft es auch denjenigen eine andere Sehensweise einzunehmen, die meinen, wenn sich der Herr, unser Gott, sich nicht wandelt, sich auch die Kirche nicht wandeln darf. (Gruß an Florian (Nr.13) ! )
Auszug aus dem Gottesdienst von
Bezirksapostel Klinger, Erntedank 2005
...auch uns möchte ich gemeinsam ein Wort widmen. Im Epheserbrief steht es: „Die Frucht des Lichtes.." Was ist sie denn? Die Frucht des Lichtes ist Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit. Geschwister, wenn wir jetzt von den Bildern, die ich im Gottesdienst schon erwähnt habe, einmal wieder reflektieren, so wollen wir miteinander die Zukunft angehen! Und niemand muß doch nun Angst haben vor den Veränderungen! Geschwister, ich kann es aber auf der anderen Seite auch verstehen! Der eine und andere sagt: Ja, ist das denn nun noch meine Kirche?.. Es ist unsere Kirche! Vielleicht wird deine oder auch mal meine Vorstellung darüber etwas verändert, und dem Bild Jesu Christi von Seiner Gemeinde angepasst. WIR haben unser Bild von der Gemeinde zu korrigieren! Ich denke dabei oft an ein Argument was uns entgegengebracht wird, was Stammapostel Schmidt einmal benutzt hat für einen Jahresanfang und das sich dann sozusagen verselbständigt hat: „Ich bin der Herr und ich wandle mich nicht!" Damit wurde dann deutlich gesagt: „Die Kirche darf sich nicht verändern"! Das hat so der Stammapostel nie gesagt! Geschwister: Nie! Der Stammapostel wollte darauf aufmerksam machen, daß sehr wohl Gott unveränderlich ist! Auf IHN dürfen wir uns verlassen! IHM können wir trauen! Auf IHN können wir bauen! In IHM liegt die Sicherheit! DAS war sein Gedanke! Was ist daraus geworden? Mit diesem Satz möchte ich auch heute morgen einmal klarstellen: Maleachi sprach für Gott, der unveränderlich ist. Aber er sagte zum Volk Israel:" Aber Ihr, Ihr müßt Euch ändern!" Zurück, Ihr lieben Geschwister, zurück zum Wesen Jesu Christi! Ich erlebe es in manchen Bereichen, daß es eine gewisse Erstarrung gibt. Und die wollen wir gemeinsam aufbrechen! Daß das Wesen Jesu Christi mehr erlebbar wird !...
Einen schönen Sonntag noch!
vom 29. Januar 2006, 19.45 Uhr
D a n k e Robert nr32-- D U hast mir geholfen--das sind sehr schöne Gedanken des Apostels---
vom 29. Januar 2006, 23.05 Uhr
@ 32
Danke Robert!!!
Danke, daß Du Ap. Klingler nochmal zitierst. Dieser Apostel macht Mut und Hoffnung.
Ich wünsche wirklich allen Bezirken, daß JESU GEIST Einzug hält, daß alle Geschwister, alle Vorsteher und Priester, alle Diakone spüren, daß etwas ganz ganz Großartiges passiert, passieren muß!!! Ich wünsche Allen, daß JESUS CHRISTUS die Herzen so bewegt, daß eine Erneuerung überall und in allen Ecken der Kirche geschehen kann.
Ich hoffe und wünsche auch, daß niemand von uns den HEILIGEN GEIST zurückweist, betrübt, sondern daß ER wirken kann!
JESUS möchte in unser Herz!!! - ER hat uns so lieb!!!
R.P.
vom 30. Januar 2006, 00.04 Uhr
Als Quintessenz könnte man also festhalten, dass
1. Gott unwandelbar ist und
2. die Kirche sich verändern kann und darf, wobei dieses nur in Richtung tieferer Erkenntnis und größerer Übereinstimmung mit Gottes Willen stattfindet.
Wenn man Punkt 1. als gegeben unterstellt – woran kann man dann die Richtigkeit von Punkt 2. festmachen, wenn man nicht zwangsläufig unterstellt, dass es anders nicht sein könne, da es anders nicht sein darf und zudem der eigenen Wunschvorstellung widerspräche?
MfG
Oliver
vom 30. Januar 2006, 10.08 Uhr
@35 - Mit Kirche ist wohl die Organisation/Instutution und ihren Statuten gemeint. Die eigene Wunschvorstellung von Glauben soll sich im Sinne der Kirche nicht ändern, es käme einer Gleichmacherei nach. Also soll der Absolutheitsanspruch doch bleiben, der nicht zugegeben wird. - Solche kritischen Fragen durften seit 30 Jahren nicht gestellt werden - "was nicht sein kann". - Peter
vom 30. Januar 2006, 19.20 Uhr
Hallo Leute!
Ich hab nun all diese Kommentare gelesen und spüre viel Wehmut. Ich denke mir einfach, das braucht nicht sein. Hier wurden die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit getroffen und das heißt auch nicht, dass die Entscheidungen der Jahre vorher falsch waren.
Gestern hielt Bezirksapostel Klingler einen Gottesdienst in der Gemeinde Blankenburg-Thal im Harz. Der Anlass war die Zusammenlegung der Gemeinden Blankenburg und Thale. Die Vorgeschichte ist, dass der Gemeinde Thale jahrzehntelang eine neue Kirche versprochen wurde, doch dann aus Kosten- und weiteren Gründen geschlossen werden musste. Es war für die Mitglieder nicht einfach. Es gab viele Tränen, Wut und Fragen nach dem Wieso. Im nachhinein aktzeptierten sie doch diese Veränderungen und wir durften gestern einen wundervollen Gottesdienst erleben, in dem der Heilige Geist spürbar und greifbar war.
In diesem Gottesdienst sagte Klingler auch sinngemäß, es war keine falsche Entscheidung früher überall Kirchen zu gründen, sondern zu der Zeit die richtige Entscheidung und diese sollten nicht aus dem Blickwinkel der Gegenwart betrachtet werden. So war es auch zur jetztigen Zeit die richtige Entscheidung die Gemeinde Thale zu schließen. Es kann durch aus sein, dass in zehn Jahren alles wieder anders aussieht und in Thale eine neue Kirche gebaut wird.
Um zurück auf das jetztige Thema zu kommen, die Entscheidung der vorherigen Amtsträger waren nicht dumm oder falsch, sondern zur passenden Zeit gefällt worden sind, so wie die heute.
Im Grunde sollte,doch nur eins zählen:
Unser Glauben an den Herrn und seine Wunder.
Alleine Gott weiß, wer in das Himmelreich kommt und wieso. Ich denke, er wird sich auch nicht darein reden lassen.
Wir können nur unser Bestes geben und auf seine Gnade hoffen. Lasst uns dies gemeinsam tun und gestärkt in die vor uns liegende Zeit blicken und gehen.
~Halleluja~*Befiehl dem Herrndeine Wege und hoffe auf ihn*
vom 31. Januar 2006, 00.21 Uhr
Es ist schon bewegend, all diese Kommentare zu lesen, beide Seiten. Dabei geht es aus meiner Sicht nicht um logisches Denken versus Glauben, richtige versus falsche Kirche, Wandel versus festhalten an christlichen Werten. Nein, es geht allein um unsere ganz private und intime Beziehung zu Gott und Jesus. Wenn ich in der NAK Gott erleben und Jesus mich in seine Arme schließt, dann gibt es keine Zweifel daran, dass diese Kirche die richtige MICH ist. Wenn Leute im Kölner Dom heiraten wollen, dann liegt ihnen wahrscheinlich an der eigenen Gemeinde nicht viel. Es geht allein um unsere Einstellung. Wenn ich zutiefst daran glaube, dass ich mit Gott in Verbindung stehe, dann ist es egal, wo ich getauft bin. Nur lasse ich mich doch in der Kirche taufen, in der ich Gott erlebe, und das ist für mich die NAK. Alles andere wäre reine Absicherung. Ich will mich selbst absichern, deshalb lasse ich mich in der NAK taufen, weil die mir sagt, dass sie auf jeden Fall zu Gott führt. Vergesse ich dabei nicht, dass allein meine ganz private Beziehung zu Gott diese Taufe erst ermöglicht??? Ihr habt nicht 45 Jahre umsonst geglaubt, denn ihr habt eine Beziehung zu Gott aufgebaut, ihr habt Gott in der NAK erlebt, und das ist das Entscheidende. Die Erneuerungen des StAp helfen uns dabei, zu diesem wesentlichen Aspekt zurückzufinden.
@Robert: Den gleichen Gottesdienst hatte ich auch im Sinn. Man findet ihn noch auf der Website von NAK-Mitteldeutschland unter dem Stichwort "Erntedank" als Mp3. Es lohnt sich wirklich, die Predigt einmal komplett zu hören.
vom 31. Januar 2006, 12.53 Uhr
Hallo
Ich fand den Abend spektakulär gut, weil es ein wirklich tolles Gefühl ist, wenn unser lieber Stammapostel uns ganz PERSÖNLICH die neuen Lehraussagen der NAK entgegenbringt!
Wo gibts das schon! Er hätte sicherlich auch andere Sachen zu tun!
Ich kann auch alles nur unterschreiben, auch wenn ich denke, das viele "alteingessene" NAK'ler schon etwas schlucken mussten. ....Verständlicherweise im ersten Moment!
Doch die uns gut bekannte Aussage " Wir werden von einer Wahrheit & Klarheit in die Nächste geführt" hat sich hier wieder einmal bewahrheitet!
Gott wandelt sich nicht, so steht es hier oft in den Beiträgen.
Aber die Kirche ist Menschenwerk, somit darf und muss sie sich weiterentwickeln!
Deshalb kann ich auch die Kritik nicht verstehen, die hier teilweise lese!
Alles zu seiner Zeit, und die Zeit jetzt war jetzt sicherlich die Richtige!
Auch die "klaren Ansagen" fand ich sehr gut, alle Themen auf den Punkt gebracht und endlich klar und deutlich, so kann jeder von uns viel sicherer in Glaubensgespräche mit befreundeten Glaubensrichtungen oder Mitmenschen gehen.
Danke lieber Stammapostel & Ihr Apostel!... schön das es euch gibt!
vom 31. Januar 2006, 14.40 Uhr
Nachdem der heilige Geist nun seit dem 24. dieses Monats auch in anderen christlichen Kirchen tätig sein darf, habe ich noch eine Frage:
Wie sieht es dort mit der Sündenvergebung aus?
vom 31. Januar 2006, 16.17 Uhr
Der Stammapostel sprach in Uster auch davon, dass mehr differenziert werden sollte. Das fehlt leider allzu oft in den Gesprächen und Kommentaren.
Gott will, dass möglichst alle Menschen zur Erlösung kommen. Und weil wir Menschen verschieden sind, scheint es auch naheliegend, dass es verschiedene Wege geben kann. Eigentlich sollte uns das nichts Neues sein. Schon vor Jahrzehnten wurde davon in unseren Gottesdiensten gepredigt.
Der Stammapostel stellte eigentlich Bekanntes doch recht klar heraus:
1. Erlösung als Brautseele beim heimholenden Kommen Jesu
2. Erlösung als Märtyrer während der großen Trübsal
3. Erlösung im Tausendjährigen Friedensreich
4. Erlösung beim Endgericht
5. Erlösung aus Gottes freiem Willen, zeitlich und heilsgeschichtlich ungebunden, allein aus Gottes gnaden- und liebevoller Entscheidung
Eine leider oft gehörte Aussage, Behauptung oder Unterstellung, dass alle, die beim heimholenden Kommen Jesu nicht als würdige Brautseelen dabei sind, nicht und niemals mehr zur Erlösung kommen können und verloren sind, ist auf den ganzen Erlösungsplan Gottes bezogen so einfach nicht richtig und verlangt nach Differenzierung.
„Viele Wege führen zur Erlösung“ - schon Jesus sagte ja auch, dass im Vaterhaus viele Wohnungen sein werden. Wenn ich mir gläubige Christen aus verschiedenen Kirchen so anschaue und mit ihnen spreche, dann stellt sich schnell heraus, dass es definitiv auch verschiedene Vorstellungen vom „in den Himmel kommen“ gibt und ich fragte mich schon oft: Warum auch nicht? Warum sollte z.B. jemand „als Brautseele beim heimholenden Kommen Jesu“ zur Erlösung finden müssen, wenn er daran überhaupt nicht glaubt und stattdessen „die Gnade beim Endgericht“ zum Glaubensziel hat? Übrigens: Wenn in der RKK vom Kommen Jesu die Rede ist, dann nicht, wie in der NAK „zur Heimholung der Braut“, sondern „zum Endgericht“! Man muß differenzieren und beachten, dass dieselben Begriffe oftmals unterschiedliche Bedeutungen haben.
Die differenzierte Darstellung der Wege zur Erlösung zeigen nur einmal mehr, dass es nur um Eines geht: Gott will, dass allen Menschen geholfen wird! Und, aus welcher Richtung auch immer, das gemeinsame Ziel aller gläubigen Christen, nämlich in direkter Gemeinschaft mit Gott ewig in seiner Herrlichkeit zu leben, wird deutlicher denn je! Nur darum geht es, und darauf freue ich mich!
vom 31. Januar 2006, 17.36 Uhr
@ 41:
Ich würde Deiner Aufzählung gern noch einen weitergehenden Punkt hinzufügen:
.
.
6. Erlösung - tatsächlich und nicht nur potentiell, uneingeschränkt für alle, ganz gleich welcher Herkunft, Ansichten und Religionszugehörigkeit.
Denn nur so würde sich Gottes wahre Liebe und Gerechtigkeit nicht nur im Wort offenbaren (und sich in dem einschränkenden Verständnis selbiger Wesensarten Gottes in den Gedanken mancher Menschen manifestieren), sondern in der Tat.
Gleichsam könnte Gottes Wunsch nach Hilfe für jeden Menschen in die Realität übergehen.
vom 31. Januar 2006, 20.11 Uhr
@42 Sascha aus Potsdam
@ all
Deinen Gedanken nehme ich gerne auf!
Daß Erlösung tatsächlich stattfinden wird, davon gehe ich ganz grundsätzlich aus. Das ist für mich nicht nur schönes Wunschdenken und Für-möglich-halten, sondern zukünftige Realität.
Was Du als 6. Punkt hinzugefügt hast, sehe ich im 5. Punkt bereits enthalten:
„Erlösung aus Gottes freiem Willen, zeitlich und heilsgeschichtlich ungebunden, allein aus Gottes gnaden- und liebevoller Entscheidung“.
Allerdings setzt das voraus, dass der Mensch, bzw. die Seele, der/die auf diese Art zur Erlösung kommt, überhaupt an Gott, oder besser gesagt an DIESEN Gott glaubt. Denn längst nicht alle großen Weltreligionen glauben überhaupt an einen Gott, wie wir Christen, die Juden und die Moslems dies tun.
Ich denke, das ist eines der Geheimnisse Gottes, das wir aus der Beschränktheit unserer Sinne und verfügbaren Dimensionen wohl erst in der zukünftigen Welt werden erfassen können. Ich gehe fest davon aus, dass uns dort eine Realität begegnen wird, die wir hier als Menschen nicht in Bruchteilen erfassen könnten.
Denn – und da hast Du völlig Recht und so auch seine Willensbekundung – Gott will, dass ALLEN Menschen geholfen wird. Lassen wir uns überraschen!
vom 1. Februar 2006, 11.07 Uhr
@40: Adi P (Sündenvergebung):
Das hängt davon ab, wer (nach deinem Glauben) die Sünden vergibt:
Sind dies die Apostel, dann schließt dies mit unserem Sukzessionsverständnis eine "gültige" Sündenvergebung in anderen Kirchen aus.
Ist es Jesus, der durch sein Opfer dem die Sünden vergibt, der sich reuig dazu bekennt, dann braucht es dazu auch keinen Mittler. Dann ist die ausgesprochene Sündenvergebung auch nur eine "Verbalisierung" der Gnade, die durch Jesu Opfer dauerhaft besteht. Und dann macht es auch keinen Unterschied, in welcher Kirche dies ausgesprochen wird.
Wie gesagt, es hängt von deinem eigenen Standpunkt ab.
vom 1. Februar 2006, 18.10 Uhr
Wer sendet Apostel?
vom 2. Februar 2006, 11.22 Uhr
@44 - Das ist deine persönliche Wertung. Aber ist das auch die verbindliche Glaubenslehre des StA.?
@45 - Apostel bedeutet Gesandter. Jede Religion hat demnach Gesandte. In der NAK ist ein Apostel mit einem göttlichen Auftrag geheiligt und es soll ein göttliches, priesterliches Apostelamt sein, kein Manager oder Kirchenfürst, was es in anderen Religionen nicht gibt. Nur die Mormonen kennen noch das Apostelamt in ihrer Gemeinschaft. Im übrigen kann jede Relegion ihre "Apostel" aussenden. Ob diese göttlich sind, ist eine persönliche Glaubenssache. F,B
vom 2. Februar 2006, 22.24 Uhr
Hallo Friedhelm,
ist die verbindliche Glaubenslehre des StA. eine persönliche Wertung?
Nicht nur Mormonen haben Apostel. Ich kenne Apostel ohne Exklusivanspruch.
Nur Christus Jesus sendet Apostel und kein StA.
Apostel Paulus wurde auch nicht von Petrus berufen.
Unser HERR kommt!
vom 2. Februar 2006, 23.26 Uhr
Hallo Friedhelm,
ist die Botschaft von StA. J. G. Bischoff,
"der HERR kommt zu meiner Lebzeit" eine verbindliche Glaubenslehre des StA. oder eine persönliche Meinung und Irrtum?
Diese Botschaft wurde zum Dogma erhoben. Wer diese Botschaft nicht glaubte, konnte nicht neuapostolisch werden.
vom 3. Februar 2006, 11.03 Uhr
Die Änderung des Taufverständnis widerspricht dem Sendungsauftrag.
Bitte mehr in der Bibel lesen, sagte schon
Ap. Klingler
Mt. 28, 19.20
vom 3. Februar 2006, 14.45 Uhr
Dort steht:
"Darum geht zu allen Völkern der Welt und macht die Menschen zu meinen [Christi] Jüngern und Jüngerinnen! Tauft sie im Namen des Vaters des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch aufgetragen habe."
So .......... und wo ist jetzt bitte der Widerspruch???
vom 3. Februar 2006, 19.36 Uhr
Nach neuapostolischen Verständnis, haben nur die Apostel diesen Auftrag. Nach der Änderung sind Sie für diese Heilszeit immer noch notwendig.
Die NAK widerspricht dem Verständnis der Vergangenheit und der Gegenwart.
Hat ein Papst den Heiligen Geist nur zeitweise?
Sind in Evangelische Kirche teilweise Warheiten und in der NAK die volle Warheit. Wo ist der Heilige Geist?
vom 3. Februar 2006, 20.28 Uhr
@tobias bitte schau dir doch noch mal die Beiträge 42, 43, 44, 46 etc. an!!!!!!!!!!!!!!!!
Und warum sollte der Heilige Geist in den anderen christlichen Kirchen NICHT regieren???
Wir hören oft in Predigten wir dürfen/sollen nicht über andere urteilen, weshalb sollten wir dann GOTT (in diesem Falle den Heiligen Geist) nur für uns (die NAK) pachten und andere gläubige Christen verurteilen???
Ich meine, hier liegt der große Widerspruch!!!
Das Wichtige ist das Jesus Christus gesagt hat:
" Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Keiner kommt zum Vater denn durch mich!!" (oder so in etwa ; aus dem Gedächtnis formuliert)
Daran sollten wir uns halten!! Jeder Mensch hat und macht Fehler, das Liegt in der Natur der Sache!! Es liegt an uns die Sündenanzahl in geringer Menge zu Halten!!!
Naja, so viel wollt ich nicht schreiben!! sry :-)
Aber sonst einfach nochmal in die vielen, meistens vernünftigen Beiträge gucken!!
Viel Spass!!!!!!!
vom 3. Februar 2006, 23.26 Uhr
@48 Hallo Norbert, es war zu einer verbindlichen Glaubenslehre herausgegeben. Wo war da der Hl.Geist, der ihn hierzu inspirierte? Passt zu @30. Dogmatisch outen war damals sehr argwöhnisch, nach heutiger Sicht diskutionsfähig.
vom 5. Februar 2006, 11.42 Uhr
@Tobias: Gott regiert, nicht die NAK! Gott entscheidet, dass hat er spätestens nach dem Tod vom StAp Bischoff gezeigt. Selbst wenn wir daran glauben, dass allein die Apostel die Wahrheit Gottes kennen, dann liegt es doch auch in Gottes Macht, ihnen jetzt eine neue Wahrheit zu schenken. Was spricht denn dagegen, dass Gott bisher wollte, dass wir so glaubten, wie wir geglaubt haben, weil unsere Zeit es erforderte, unabhängig davon, ob er in anderen Kirchen auch offenbar war oder nicht? Und was spricht dagegen, dass er jetzt seine Wahrheit dieser Zeit anpasst, durch die Apostel. Vielleicht sieht er, dass du es bisher zu einfach hattest, ihm zu glauben und dir durch dieses neue Verständnis, was die Apostel jetzt vertreten, mal wieder ernsthafte Gedanken machen sollst, wie du zu Gott selbst stehst? Ist jetzt nur allgemein ein Vorschlag, wie man die Sache sehen kann, auch in deinem Verständnis. Andere gehen da ganz anders ran. Am wichtigsten ist unser, Verhältnis zu Gott, nicht das zur Kirche. Er hat die NAK bis jetzt so gelenkt, damit du darin seelig wirst und an ihn glauben kannst. Jetzt gilt es einen Schritt weiter zu gehen und sein Verhältnis zu Gott loszumachen von Organisationen und Regelungen, die einem schon helfen, einem aber nicht das eigene Denken, Fühlen und Kämpfen mit und für Gott abnehmen. Ich wünsche dir, dass du deinen Weg zu Gott findest und ein Verhältnis zu den Aposteln, was dir dabei hilft, es dir aber nicht ganz abnimmt.
vom 5. Februar 2006, 22.12 Uhr
@54 - Meines Erachtens gibt es viele Lügen, aber nur eine Wahrheit. Nun werden zwei Wahrheiten, eine alte und neue zitiert. Bisher sollte die NAK durch die alte Wahrheit Gottes mittels St.-Apostelamt geleitet sein. Die Vorstellungen von der neuen Wahrhei ist ein philosophischer Griff in den theologischen Allerweltglauben vieler chrichtl. Religionen.
vom 6. Februar 2006, 15.10 Uhr
Liebe Leser meines Kommentares,
es ist sehr zu begrüßen, dass die NaK sich in grundlegenden Glaubensaussagen wandelt.
Mich hatte bisher die Exklusivität der NaK gestört. Aber nun kommt Bewegung hinein: die Taufe im Namen des dreieinigen Gottes findet Anerkennung.
Allerdings kennt das Neue Testament keine Babytaufe Jesus hat nur die Kinder gesegnet, nicht getauft.
Ein Mensch sollte sich nur taufen lassen, wenn er ganz persönlich diesen Gehorsamsschritt gehen will. Dieser bekennt sich damit öffentlich zum Glauben an Jesus Christus. Christus ist der einzige Weg zum Vater, so sagte es Jesus selbst.
Nur wenige Kirchen praktizieren diese Glaubenstaufe von Menschen, die sich in freier Entscheidung zu diesem Schritt entschließen. Eine Heilsbedingung möchte ich daraus aber nicht ableiten, denn "Christ" ist grundsätzlich derjenige, der sich zu Jesus Christus als seinen Herrn und Heiland/Erlöser bekennt und ihm nachfolgt. Wer das nicht tut, ist als Getaufter ein sogenannter "Namens-Christ". Ich beobachte mit großer Sorge, wie unzählige Jugendliche konfirmiert werden und danach nie wieder eine Kirche besuchen. Da muss ich schon Zweifel an diesem "Sakrament" haben, wenn danach die Kirche und das Glaubensleben keinerlei Rolle mehr im Leben des Getauften spielen.
Was wünsche ich mir von der NaK? Die Öffnung zur Ökumene. Es wird höchste Zeit, dass die NaK einen Weg zu den anderen (benachbarten) christlichen Kirchen findet, mit Ausnahme natürlich zu den "Zeugen Jehovas" und den "Mormonen". Denn, wer andere Offenbarungen/Heilsbedingungen über die Heilige Schrift stellt, stempelt sich zur Sekte!
Die NaK hält am Apostelamt fest, sonst wäre sie keine NaK. Unweigerlich erinnert mich diese Struktur an die katholische Kirche, die von sich behauptet, allein seligmachend zu sein.
Das amtierende Oberhaupt hat es wiederum bekräftigt. Dabei beruft diese Kirche sich auf das Apostel/Bischofsamt als rechtmäßiger Nachfolger des Apostels Petrus.
Wie bescheiden waren doch die Anfänge der Kirche. In welcher Schlichtheit wirkte Jesus mit seinen Jüngern und veränderte damit die ganze Welt.
Kurzum, alle christlichen Kirchen werden es mit der kath. Kirche auch künftig sehr schwer haben, denn der Papst (ich weigere mich, ihn als „Heiligen Vater“ zu bezeichnen) sieht nur eine Einheitskirche, eine Weltkirche, nämlich die Katholische! Immer wieder wird der Papst auf nur diese mögliche Einheit verweisen.
Weil das alles so kompliziert ist, sollte sich die NaK endlich öffnen und den Dialog mit den anderen christlichen Kirchen suchen.
Es sollte möglich werden, mit allen Kirchen Gemeinschaft zu haben, die den Dreieinigen Gott anbeten und in der Christusnachfolge stehen.
Die NaK hat wunderbare Gaben und Fähigkeiten der Verkündigung der frohen Botschaft, großartige Gaben des Chorgesanges und der evangelikalen Kirchenmusik!
All diese Gaben sollten mehr und mehr in der breiten Öffentlichkeit Raum finden.
Die z.B. erhebenden Jugendgottesdienste verdienen es, in den Medien beachtet zu werden. Die geistgewirkte Verkündigung der frohen Botschaft sowie die ausdrucksvollen Heils- und Evangeliumslieder würden in unserer "glaubensarmen Zeit" neue Akzente setzen, nach der sich letztlich die Menschen sehnen. Ich sehe die NaK als einen weiteren Baustein im bunten Mix der christlichen Kirchen und Gemeinschaften.
Die NaK hat Gaben und Fähigkeiten, die christliche Landschaft auf unserer Erde sichtbar zu bereichern.
Ich begrüße die begonnene Öffnung der NaK durch ihren Präsidenten, ich wünsche ihm viel Weisheit in der Kraft des Heiligen Geistes!
vom 7. Februar 2006, 16.16 Uhr
Ist das die Basis der NAK?
Das Folgende ist historisches Dokument aus der Gründerzeit der Neu-apostolischen Kirche:
„Zum Schutze für die Gemeinden, um der Ehre des Namens unsers HErrn Jesu Christi willen und um den Angriff des Feindes zurückzuschlagen, war ich genöthigt, den Propheten Geyer zu suspendiren, dessen Verstellung, Unlauterkeit und geheime Umtriebe von Tag zu Tage deutlicher ans Licht kommen. Er ist von der Gemeinschaft des Leibes Christi ausgeschlossen worden als moralisch u. geistlich unrein, er ist für unfähig erklärt worden, einen prophetischen Dienst auszurichten und alles, was er in Hamburg geredet und gethan hat, ist für nichtig und wirkungslos erklärt worden.
Ein ähnliches Verfahren habe ich mit dem Aeltesten Fr. Schwarz und mit dem Priester Preuß eingeschlagen; beider Verbindung mit der Gemeinde in Hamburg ist für gänzlich abgebrochen erklärt worden. Auch jene Diaconen, welche sich auf die Seite der Empörer gestellt und ihren Engel verworfen haben, sind von ihrem Amte und von der h. Communion suspendirt worden. Auch habe ich die That des Engels bestätigt, wodurch er alle an diesem Werke betheiligten Glieder der Hamb. Gemeinde von der h. Communion ausgeschlossen hat; ebenso habe ich die weitere Handlung des Engels bestätigt, wodurch er die Gemeinde für aufgelöst und jede Fortsetzung der Gottesdienste untersagt hat.
Die Gemeinde, zu der ihr gehört habt, existirt nicht mehr. Ein Geist des Betrugs ist über sie gekommen, und es bleibt keine andere Maßregel übrig als diese, sie als einen Greuel vor den Augen Gottes abzubrechen.“ (Woodhouse, Francis Valentine: „Sendschreiben an die Treugebliebenen in Hamburg“ vom 5.2.1863, aus Schröter, Johannes Albrecht (1998): Die Katholisch-apostolischen Gemeinden in Deutschland und der „Fall Geyer“, Marburg).
vom 10. Februar 2006, 20.32 Uhr
@55: Der Begriff "Wahrheit" ist hier gänzlich unangebracht. Es geht um Sichtweisen. Von der jeweiligen Sichtweise hängt ab, was gerade als Wahrheit angenommen wird.
Bei den Erkenntnissen von Uster geht es um eine Schärfung der Sichtweise. Es geht um Präzisierung und nicht um die Übernahme eines "Allerweltglaubens."
@57: Ich verstehe nicht, was das Zitat hier ohne Zusammenhang aussagen soll?
Die von dir zitierten Zeilen schrieb ein Apostel, der meinte, Jesus würde zur Zeit seines Wirkens wiederkommen. Und er maßte sich gemeinsam mit anderen deshalb an, dem heiligen Geist zu widerstehen. Diejenigen, welche er in dem Text beschimpft, folgten dem Wort: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Die Geschichte gab ihnen recht.
Ja, aus dieser elendigen Geschichte ging die NAK hervor. Und? Ist unser Heiland für uns etwa auch nicht akzeptabel, weil die Religionsfunktionäre seiner Zeit meinten, er habe Gott gelästert und gehöre getötet?
Oder wolltest du mit diesem Zitat nachweisen, dass 1863 Apostel Woodhouse schon nicht mehr die ganze Christenheit als "Leib Christi" ansah - oder aber meinte, für die ganze Christenheit handlen zu können?
vom 11. Februar 2006, 21.52 Uhr
@58 - Die verschiedenen Begriffe "Wahrheit" wurden vom Kom.@54 von mir in Frage gestellt. Im übrigen war das Ereignis des StA Bischoff eine erlebte Wahrheit und enttäuschende Realität, und keine Sichtweise, die man anders auslegen sollte.
vom 19. Februar 2006, 20.37 Uhr
Stap. Bischoff hatte nicht die Gabe der Prophetie, denn seine Prophezeiung, Jesus würde während seiner Lebzeit wiederkommen, erfüllte sich nicht.
GOTT der HERR konnte sich absolut nicht dazu bekennen!!!
Jedoch... GOTT schreibt auf krummen Linien grade...
vom 20. Februar 2006, 08.00 Uhr
Die Uster-Neuerungen können nur ein "sehr kleiner" Anfang sein. Es sind weiterreichende Veränderungen notwendig. Nicht Modernisierungen sondern in vielen Lehrpunkten zurück zur christlichen Mitte, zum Allgemeingültigen.
Ich habe mich im Detail mit den Veränderungen auseinandergesetzt. Wer es lesen möchte kann dies unter www.adfontes.apostolic.de tun.
Eines wäre wünschenswert und der Kirchenleitung sicher von großer Hilfe - wenn man zulassen könnte, das es innerhalb der Kirche verschiedene Strömungen gibt, die in ihrer Weise akzeptiert würden; ich denke da z. B. daran, dass ein katholisch-apostolischer Flügel Gottesdienst so feiern kann, wie er ihn von den Vätern verstanden hat. Vielleicht ein Weg!!
Folkmar
vom 27. Februar 2006, 18.39 Uhr
@ 60 Habe ich das richtig verstanden, "auf krummen Linien", soviel wie "krummen religiösen Wegen" macht Got nicht mit?
vom 10. März 2006, 21.09 Uhr
Zu Taufe u. Versiegelung - Lässt die Neufassung noch Glauben zu?
Jahrzehnte genügte ein vertrauensvoller Glaube, der durch die Amträger repräsentiert wurde. Er war zielorientiert, in Erwartung einer hoffnungsvollen Erfüllung, ohne einen theologischen Beweis antreten zu müssen. Im Hinblick auf die Wissensgesellschaft reicht es der Jugend , gebildet durch Schule und Studium nicht mehr aus , nur noch zu glauben. Sie verlangt biblische bzw. theologische Erkenntnisse und Belege, wodurch der Glaube instrumentalisiert und in einen wissenschaftlichen Status erhoben wird. "Es steht in... oder bei..", so festigen die vielen Fußnoten als Beweise den Glaubensweg, die von der Kirchenleitung zukunftsorientiert manifestiert werden. Das "psychische Glauben" ist dadurch sekundär geworden und es eröffnen sich primär neue Aufgaben in gesellschaftlichen, kulturellen, karitativen und sozialen Bereichen, für die sich die Kirche jahrzehntelang nicht für zuständig und notwendig hielt, sondern der Staat. Die Jugend in der NAK kann sich nun hoffnungsvoll auf neue Strategien freuen. Soweit der Glaube nur noch abstrakt geglaubt wird, wird sich das Vakuum im Glaubensleben mit neueun pragmatischen Aufgaben füllen. Um ein vertrauensvolles Glauben zu erreichen, muss sich die NAK fragen: "Werde ich Glauben finden, wenn...?" oder eine theologisch, medienorientierte, institutionelle Kirche etabliert zu haben.
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