Aus dem Bezirk Minden vom 25. Juni 2003:
Mindener Open Air mit Flair
Am 22.06.2003 fand in Minden, genauer gesagt in der alten Preussenfestung Fort C, der vierte Mindener Open-Air-Gottesdienst statt. Eingeladen waren diesmal die Äl-testenbezirke Minden, Herford, Bielefeld, Quelle, Detmold und Osnabrück. Zur gro-ßen Freude aller hatte in diesem Jahr auch Bezirksapostel Leber sein Kommen zugesagt.
Nach umfangreichen Vorbereitungen begleitet von dem Bangen, ob das Wetter mit-spielt, war es dann am 22.06. endlich soweit: Bei leicht bedecktem Himmel hielt der Bezirksapostel den Festgottesdienst. Als Textwort diente Matthäus 19, Vers 21: "Je-sus antwortete ihm: Willst du vollkommen sein, so geh hin, verkaufe, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach!" Kerninhalt war der Hinweis, dass Gotteskinder in ihrem Glauben kei-nen „halben Kram“ sondern „ganze Sachen“ machen sollen.
- Machen wir ganze Sachen im Gottesdienstbesuch
- Machen wir ganze Sachen in der Mitarbeit, dann ist man "dabei"
- Machen wir ganze Sachen im Gebet, nicht nur, wenn es uns schlecht geht, wir in Prüfungen kommen
- Machen wir ganze Sachen im Opfer und im Dienen, dann kommt keine Distanz auf, dann sind und bleiben wir mittendrin
- Beschäftigen wir uns mit dem Wort Gottes. Das ist nicht jedermanns Sache, aber lasst uns ruhig mal in der Bibel blättern und da und dort ein Kapitel lesen. Man kann auch hier den Herrn erleben.
Der Bezirksapostel erwähnte als Beispiel einen Seemann, der gestrandet und ge-storben war. Man fand eine Bibel bei ihm. In die Bibel hatte er geschrieben: „Ich habe die Bibel das erste Mal gelesen, weil es mir meine Schwester empfohlen hatte. Ich habe sie ein zweites Mal gelesen, weil ich Angst um mein Seelenheil hatte und nichts versäumen wollte. Ich habe sie ein drittes Mal gelesen aus Liebe zum Herrn!“ Es soll auch bei uns so sein, dann wird die Liebe zum Herrn unseren Lebensraum bereichern und segensreich sich für uns auswirken.
“Lasst uns keine halben Sachen machen, sondern immer aufs Ganze gehen, dann wird die Freude am Werk des Herrn auch unser Begleiter sein und auch der Segen ist dabei. Wenn man so weit gekommen ist, dass man Liebe zum Werk des Herrn entwickelt, dann fällt vieles leichter.“
Mitgedient haben Apostel Wiktor, Apostel Augello und die beiden Jugendbeauftrag-ten Bezirksältester Kruse und Bezirksevangelist Zisowski.
Der Gottesdienst wurde musikalisch umrahmt von einem großen Jugendchor, gebil-det aus den Bezirksjugendchören der eingeladenen Bezirke, einem extra für diesen Tag zusammengestellten Jugendmännerchor und den Bereichsorchestern Minden und Osnabrück.
Ein für alle Teilnehmer sehr bewegender Moment war das Abendmahl für die Ent-schlafenen. In der Vorbereitung wies Apostel Wiktor besonders auf die gerade in der letzten Zeit heimgegangen Jugendlichen hin. Bei dem anschließend von einem Kammerensemble vorgetragenen „Treff´ ich dich wohl bei der Quelle“, bei welchem nur der Refrain „Ja, ich komm zur Lebensquelle...“ von einem Sopransolo gesungen wurde, konnten viele der Anwesenden Ihre innere Bewegung nicht mehr zurückhalten und ließen den Tränen freien Lauf.
Als Abschlusslied des Open-Air-Gottesdienstes erklang dann nach dem Schlussgebet das Stück „Abide with me“. Eigentlich eine Art Hymne aus Südafrika, wurde die-ses Stück extra zum Open-Air-Gottesdienst für Chor und Orchester neu gesetzt. Die ersten beiden Strophen wurden im englischen Originaltext vorgetragen, zur dritten und vierten Strophe mit einem neuen, deutschen Text von Apostel Wiktor waren dann alle Teilnehmer zum Mitsingen aufgefordert. Ein schöner Ausklang eines gro-ßen und unvergesslichen Festgottesdienstes.
Im Anschluss an den Gottesdienst ging es dann bei Kartoffelsalat und Schnitzel etwas legerer zu. Ein kleiner Gospelchor sowie ein sehr interessantes Interview mit Bezirksapostel Leber sorgten für unterhaltsame Abwechslung. Natürlich kam auch Apostel Augello nicht ungeschoren davon und gab einige Stücke (unter anderem O Sole mio), vom Bezirksältesten Lack am Klavier begleitet, zum Besten. Um den gelungenen Nachmittag abzurunden, hatte der Bezirksälteste Lack auch noch ein klei-nes Stück geschrieben, welches er kurzerhand mit allen Anwesenden spontan einüb-te.
Alles in allem war es ein rundum gelungener „ostwestfälischer Jugendtag“, der wohl allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Ganze Sachen machen!
Minden. Vor der beeindruckenden Kulisse des Fort C trafen sich über 1000 Jugendliche und ihre Segensträger zum diesjährigen Open-Air-Gottesdienst. Ein Orchester und verschiedene Chöre ergänzten das gesprochenen Wort der Predigt. Am Nachmittag standen ein Interview mit Bezirksapostels Wilhelm Leber und musikalische Beiträge eines „Gospelchors“ aus Herford auf dem Programm.
Gäste aus Bielefeld, Herford, Detmold und Osnabrück lauschten der Festandacht des Bezirksapostels, der von den Aposteln Augello und Wiktor begleitet wurde. Als Grundlage des Gottesdienstes diente das Bibelwort aus Matthäus 19, Vers 21, in dem es um den Weg zur Vollkommenheit der Seele geht. In diesem Zusammenhang hob Bezirksapostel Leber das Halten der Gebote als einen ersten wichtigen unabdingbaren Schritt hervor. Die Trennung von allem, das dem Wirken des Geistes Gottes im Wege steht, bildete die notwendige Ergänzung.
Folgende Kernaussagen
• Ganze Sachen machen!
• Geh nicht nur hin und wieder in den Gottesdienst!
• Opfere nicht nur, wenn du vor etwas Angst hast!
• Bete nicht nur in der Not!
• Beteilige dich nicht nur an der Mitarbeit, wenn es bequem ist!
wurden zu Aufforderungen, mit denen Bezirksapostel Leber Lebensausrichtung und Orientierung im Glauben für sein jugendliches Publikum aufzeigte.
Am Nachmittag wurden bei Essen und Trinken lebhafte Gespräche geführt und ernsthafte Themen erörtert. Im Rahmen eines Interviews gab Bezirksapostel Leber bereitwillig Auskunft zu persönlichen Fragen und Glaubensthemen. Ein Jugendchor aus Herford rundete mit Gospels und anderem christlichen Liedgut das Nachmittagsprogramm ab.
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