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Aktualisiert: 4. Oktober 2010, 18.00 Uhr

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Aus dem Bezirk Bochum vom 30. Juni 2003:

2. Benefizkonzert des Bochumer Jugendchores


Ap. Hoyer vor dem Chor
Chor und Orchester
Blick ins Orchester
Bass in Action
Blick ins Publikum

Von wegen der NRW-Jugend sei der Spaß am gemeinsamen Singen verloren gegangen: Mit ihren Benefiz-Konzerten unter dem Motto „Jesus hilft Brücken bauen“ unterstützen die Jugendlichen der Bezirke Bochum und Herne die Aktion „Jugend hilft Jugend“.

Bereits das erste Konzert Ende Mai in Bochum hatte einen Spendenerlös von über 3420 Euro erbracht. Nach diesem Erfolg sollte ein weiterer Auftritt erfolgen. Diesmal verstärkten die Jugendlichen aus Herne den Chor und das kleine Orchester. Das Ergebnis: Ein stimmgewaltigerer Chor, der die Qualität der Vorträge weiter steigern konnte!

Apostel Wilhelm Hoyer eröffnete das Konzert und erläuterte den über 500 Besuchern in der Aula des Adalbert-Stifter-Gymnasiums in Castrop-Rauxel die Hintergründe der Aktion „Jugend hilft Jugend“. Das Geld kommt Jugendlichen in Georgien und Armenien zugute. Zwei Länder mit hoher Arbeitslosigkeit, verstärkt durch ein verheerendes Erdbeben vor nicht allzu langer Zeit. Die Kirchengebäude der NAK sollen an fünf verschiedenen Stellen ausgebaut und zu Begegnungsstätten erweitert werden. Eingerichtet mit Teeküche, Herd, Sofaecke und vor allem mit Computerplätzen. Internet ist in diesen Gegenden kaum bekannt.

Der erste Teil des Konzerts war traditionell gestaltet. Titel wie „Jauchzet und singet“ und „Gelobt sei Gott im höchsten Thron“ eröffneten das eineinhalbstündige Konzert. Abwechselnd mit dem Orchester ging es weiter mit „Wer will uns scheiden“ und „Wir lassen uns von Jesus leiten“.

Das bei der NRW-Jugend beliebte Stück „Bleiben, Jesus an deiner Hand“, komponiert von Wolfgang Lack, eröffnete dann den Übergang zum zweiten Teil des Konzerts. Die Begeisterung der etwa 75 jugendlichen Sänger und Spieler steigerte sich mit jedem Stück. Verstärkt durch das Orchester erklang „Jesus is my Salvation“, ein Kanon, begleitet durch die E-Gitarre. Verstärkt setzten die Vortragenden auf Kontrabass, Schlagzeug und Klavier und stellten fest: „What a friend we have in Jesus“.

Auffallend: Alle Stücke waren im Programmheft mit Text abgedruckt. So waren auch die folgenden Gospels für jeden Zuhörer zu verstehen. „Go, tell it on the Mountains“ und „Oh happy day“. Schunkelnd ging es auf der Bühne weiter mit „Glorify Jesus” und „I need thee every hour”. Zum Abschluss ging es um die Zukunft: „Der Himmel ist ein wunderbarer Ort“, so stellten die Sänger im Stück „Heaven is a wonderful place“ dar und äußerten die Hoffnung „Jesus, be fence“ – sei mein Schutzwall an jedem Tag. Und dann noch mal das Versprechen: „Ich will bleiben an deiner Hand!“

Die Zuhörer, die die Vorträge immer mit begeistertem Applaus belohnt hatten, forderten eine Zugabe. Passend setzten die Sänger mit „Amen“ einen Schlusspunkt unter ein ungewohntes Konzert. Und dieses wurde auch mit 2900 Euro Spendengeldern belohnt; das betonte auch Apostel Hoyer: „Ihr habt mächtig was zustande gebracht“, lobte er die Jugendlichen. „Das hatte Schwung und war spitze“, so sein Eindruck, den er auf seine Missionsreise in der folgenden Woche mitnehmen wollte.


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