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Aktualisiert: 4. Oktober 2010, 18.00 Uhr

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Aus dem Bezirk Münster vom 5. August 2006:

Secret Service im Münsterland


Verabschiedung Bezirksältester Blome - Teil I
Verabschiedung Bezirksältester Blome - Teil I
Verabschiedung Bezirksältester Blome - Teil I
Verabschiedung Bezirksältester Blome - Teil I
Verabschiedung Bezirksältester Blome - Teil II

Zwölf Monate lang liefen konsequent Infos am Bezirksältesten von Münster vorbei. Warum? Aus einem einfachen Grund: „Surprise, Surprise“, hieß es am 30. Juli für den Bezirksältesten Reinhold Blome. Bevor dieser am 16. August in den Ruhestand versetzt wird, überraschte ihn die Bezirksjugend mit einem besonderen Nachmittag.

Elegant war der Oldtimer, mit dem Bezirksältester Blome von zu Hause abgeholt wurde: Der alte BMW V8 rollte gemütlich vor die Einfahrt seines Hauses und brachte ihn mit seiner Frau Elsbeth in das etwa 15 Kilometer entfernte Städtchen Bad Bentheim. Dort sollte die Feier stattfinden. Seine Frau hatte ihn wenige Minuten vorher gebeten, sich eine Krawatte umzubinden, es ginge ins Blaue.

Stramm stehen

43 Amtsjahre, 43 Jugendliche, 43 Rosen und 43 mal „Hallo“: Die Jugend des Bezirkes Münster begrüßte ihren Ältesten. Die Sektgläser für den Empfang standen bereit. Während Thomas Keller am Klavier für musikalische Untermalung sorgte, begrüßten die etwa 90 weiteren Gäste zunächst den Ehrengast. Der wusste zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht, „wie“ und vor allem „was“ an diesem Nachmittag mit ihm geschehen sollte. Bis zuletzt war die Veranstaltung tatsächlich geheim geblieben.

Eine einleitende Rede, von einer Jugendlichen gehalten, lüftete nun das Geheimnis. Dabei wurde nicht nur ein Ausblick auf das Programm der Veranstaltung gegeben, sondern auch erklärt, warum die Jugendlichen des Bezirkes ihrem Ältesten diesen besonderen Nachmittag zukommen ließen: „Du hast uns während deiner Amtszeit nicht nur in deiner Amtsfunktion gedient, sondern auch mit deiner ganzen Persönlichkeit. Dabei hast du aber deine Person nie in den Vordergrund gestellt. Du bist für uns ein Freund und geschätzter Ansprechpartner“, hieß es in der Rede. Die Gelegenheit wurde genutzt, dem Ältesten für die vertrauensvolle Zusammenarbeit zu danken, welche in den vergangenen Jahren viele besondere Jugendaktivitäten im Bezirk ermöglicht hatte.

Einen Film für diesen Nachmittag vorzubereiten, das war das wichtigste Projekt der zwölfköpfigen Arbeitsgruppe „ORAG“ (Onkel Reinhold ArbeitsGruppe). Hier kamen unter Anderem die ehemaligen Arbeitgeber, Kinder und Enkelkinder zu Wort. Gegen Ende des Films schlossen sich dann Grußworte von Amtsträgern an, die den Bezirk betreuen.

Nach einer Stunde, acht Minuten und zwölf Sekunden war der Film nicht das einzige, was Bezirksältester Blome zu verdauen hatte: Das Buffett wurde eröffnet.

Ein Hauch von Jauch

Ob der Bezirksälteste überhaupt pensionsreif ist, prüfte dann Heiko Haack. Er moderierte das Spiel „Wer wird Pensionär“. Eng angelehnt an seinen Kollegen von RTL führte er durch ein spannendes Ratequiz. Mit Fragen wie: „Wie viele der zehn Gebote bestehen aus exakt vier Worten“? brachte er den Ältesten Blome doch zum Nachdenken. Gekonnt und souverän „zockte“ er sich jedoch mit Hilfe von drei Jokern durch das Spiel.

Der Gewinn? Nicht etwa die eine Million Euro. Nein! Als Preis bekam der Älteste Blome eine Eintrittskarte zum Gottesdienst mit Bezirksapostel Armin Brinkmann am 16. August in der Stadthalle Rheine. Wohlgemerkt an dieser Stelle: Es ist eine Eintrittkarte zu dem Gottesdienst, in dem er in den Ruhestand gesetzt werden soll.

Rückschau

Die Rückschau in Bildern in Form einer Power-Point-Präsentation regte zum Lachen an: Die Mode der 80er Jahre mutet heute etwas eigenartig an – insbesondere, was die Brille des Ältesten betrifft.

Zum Abschied bekamen der Bezirksälteste und seine Frau ein besonderes Geschenk mit auf den Weg: Einen Koffer für zukünftige Reisen, beklebt mit Fotos der Jugend und gefüllt mit guten Wünschen.

Der Bezirksälteste fühlte sich inmitten „seiner“ Jugendlichen sichtlich wohl und nutzte die programmfreien Abschnitte des Nachmittags für manches persönliche Gespräch. Seine stets praktizierte Nähe zur Jugend war es auch, die auf Seiten der Jugendlichen den Wunsch aufkommen lassen hatte, ihn auf diese Weise zu verabschieden. Bei aller Freude über den schönen Nachmittag betonte der Älteste immer wieder: „Verdient habe ich das nicht!“ Bezüglich dieser Einschätzung kann er sich sicher sein, dass die Jugend im Bezirk Münster geschlossen anderer Meinung ist.


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Bisherige Besucherkommentare:

1: Raphi (17) aus Münster
vom 5. August 2006, 17.07 Uhr
Wie cool is das denn wohl...Es war hammermässig geil...Es hat auch sauviel Spass gemacht zu organisieren...
2: Simone (25) aus Münster
vom 5. August 2006, 18.53 Uhr
Super tolle Fotos, einzigartiger Nachmittag mit viel Emotionen, Spaß und Lachern. Es hat ganz viel Spaß gemacht, diesen Nachmittag mit zu organisieren!!!! Danke, dass ich dabei sein durfte!!!!!
3: Peter (50) aus Essen
vom 6. August 2006, 12.08 Uhr
Und ich bleibe dabei.
Zuviel Ehre für den Mensch

Antwort vom JO-Team:
Hallo Peter, wer den Ältesten und seine Arbeit kennt und auch die Veranstaltung miterlebt hat, weiß um die Bescheidenheit von Bezirksältesten Blome und seine kontinuierlichen Hinweise, für wen er diese Arbeit getan hat. Die Gottesehre ist vielleicht im Bericht ein wenig zu kurz gekommen ... nicht aber in der Praxis.

Aber warum sollte die Jugend nicht auch ihm für sein jahrelanges Engagement einmal kurz danken dürfen, wenn sie das Bedürfnis dazu hat?

Viele Grüße vom JO-Team
4: Günter Lohsträter (55) aus Dortmund-Ost
vom 6. August 2006, 23.40 Uhr
@3:
Wer also liebt, die Gott gestellt zum Dienen,
der kann auch Jesu Liebe recht verstehn.

NGB 386, Strophe 3

Ich freue mich über eine Jugend, die ihren Brüdern und Schwestern zeigen kann, wie dankbar sie sind, sich von ihnen geliebt zu fühlen.

Und es ehrt Gott durch den Bezirksältesten, dass er durch sein Vorbild solch reine Dankbarkeit in junge Menschen hineinpflegen konnte.

Allenthalben Glückwunsch nach Münster!

5: Janko (38) aus Hagen
vom 7. August 2006, 22.19 Uhr
Herzliche Glückwünsche zu dieser gelungenen Überraschung eures Ältesten - was will man den noch mehr, als von Jugendlichen so begeistert in den Ruhestand begleitet zu werden. Hut ab vor der Organisation - man kann sehen und lesen, wieviel Spaß und Freude ihr dabei hattet!LG aus Hagen - dem Tor zum Sauerland - Frank
6: Michael (22) aus Gelsenkirchen
vom 8. August 2006, 03.08 Uhr
Absolut kopierverdächtig und -würdig. Einfach große Klasse einen besonderen Dank auszusprechen!
7: Annika (23) aus Münster
vom 8. August 2006, 19.55 Uhr
Es war ein unvergesslicher Nachmittag, der mir noch lange in schöner Erinnerung bleiben wird. Liebe Grüße aus dem Norden des Münsterlandes.
 

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