Aus dem Bezirk NRW-West vom 23. August 2006:
Kl. JT im NRW-Westen: NAK-Telenovela im Nachmittag
Jesus – meine Zukunft – so lautete das Motto des Kleinen Jugendtages im Arbeitsbereich von Apostel Christian Schwerdtfeger. Organisiert von einer Gruppe Jugendlicher aus den fünf Bezirken Dinslaken, Duisburg, Gelsenkirchen, Niederrhein und Recklinghausen gab es ein buntes Programm, welches umrahmt wurde von der ersten Telenovela der NAK, „Lolle – Wege zum Ziel“.
Nach guter Sitte begann Apostel Christian Schwerdtfeger diese Nachmittagsstunde mit Gebet. Zu Beginn des Programms, durch das Nadine aus Gelsenkirchen und Daniel aus Recklinghausen führten, gab es jedoch ein paar Gedanken zu der Frage: Was heißt Zukunft? Auf musikalische Weise trugen ein kleiner Chor und ein Bläserensemble das Lied „Zukunft heißt“ des Evangelisten Dieter Pauk vor.
Premiere der NAK-Telenovela
Dann hatte die erste NAK-Telenovela Premiere. In kurzen Episoden war die junge Schwester Lolle zu sehen, in ihrer Umwelt und mit ihren Gedanken an ihre Zukunft. Wer kennt nicht solche Situationen, wie sie Lolle durchmachen muss: Stress auf der Arbeit, Gespräch mit dem Freund, es gerade noch zur Kirche geschafft … ein ausgefülltes Leben? Was bringt die (persönliche) Zukunft?
So fragten die Moderatoren Jugendliche, wie ihre persönliche Zukunftsplanung aussieht, was sie sich erhoffen oder wünschen. Ob diese sich auch so erfüllen? Und ob sich das Leben nach dien Vorstellungen entwickelt hat, oder ob man auf einmal das Amt eines Bezirksältesten hat, ist schon interessant zu hören.
Gespräch über den Glauben
Typische (?) Situation: Bruder hat nach einer langen Nacht sonntags ausgeschlafen, seine Freundin war beim Apostel zu einer Versiegelung. Jener hatte im Gottesdienst die Hochzeit im Himmel und alles Folgende sehr ausführlich erklärt. Da ist es doch klar, wer wem was zu erzählen hat und wer in der Erkenntnis steht – oder doch nicht? Man merkt: Auch wer im Gottesdienst war, dem bringt ein Gespräch über den Glauben so einiges Neues – selbst wenn man denkt, dass man alles verstanden hat. Und wer im Bett liegen geblieben ist? Nun ja, dem kann ein solches Gespräch auch nicht schaden …
Dann sehen wir, wie Satan die Hochzeit im Himmel verpasst. Erhat so vieles auf seiner Liste stehen, und dennoch entgeht ihm dies. Da kommt die telefonische Benachrichtigung zu spät. So viele Menschen kann er nun nicht mehr erreichen. Ob ihn ein Teddybär trösten kann?
Orgel- und Violinenbegleitung
Wie wird es im Tausendjährigen Friedensreich sein? Werden die Menschen verstehen? Werden die in weiß Gekleideten Jesu Wiederkehr den Anderen vermitteln können? Was ist (wird) geschehen? Zur stimmungsvollen Orgel- und Violinenbegleitung versuchen es zwei der Kinder Gottes den anderen Menschen begreiflich zu machen. Erfolgreich? Das hängt dann wieder an jedem einzelnen.
Das himmlische Jerusalem hat noch niemand gesehen. Richtig vorstellen kann es sich auch keiner. Dennoch versuchte sich ein Jugendchor an einem musikalischen Bild der verheißenen Stadt mit dem Stück „Jerusalem“. Denn Musik kann Bereiche in der Vorstellung öffnen, die man sonst nicht angesprochen werden …
"Good News"
Dann zeigte sich, dass es manchmal nur ein Mikrofon, eine Gitarre und den dazugehörigen Künstler benötigt, um 1000 Jugendliche zu begeistern. Bezirksevangelist Eduard Nieland aus Recklinghausen erläuterte der Jugend zunächst kurz den Spiritual „Good News“ und daraufhin, wie sie mitsingen könne. Anschließend brachte er die Saiten zum Glühen und das Auditorium zum „Kochen“. Ohne Standing Ovations und eine Zugabe ließen die Jugendlichen ihn nicht gehen. Und das Versprechen der Moderatoren, dass er vor dem Schluss noch ein Gospel vortragen würde, wurde genauso beklatscht.
Etwas Ruhe kehrte dann ein, als Nadine und Daniel einige der Postkarten mit den Vorstellungen über die Zukunft vorlasen. Alltägliche Sorgen waren dabei, aber auch der Wunsch, dass „ich in einem halben Jahr wieder zur Kirche gehe“. Alle vollständig ausgefüllten Karten werden in einem halben Jahr verschickt, und vielleicht erlebt so mancher ja eine Überraschung.
Mottowandel: "Jesus ist meine Zukunft"
Die letzte Episode der Telenovela führten die Jugendlichen dann auf der Bühne aus. Lolle erklärte, welche Bedeutung jede der Personen für ihre Zukunft hat. Aber es gebe noch jemanden, so fuhr sie fort (und dabei wandelte sich das Motto), denn „Jesus ist meine Zukunft“. Und das möge für alle Jugendlichen gelten. Mit dem zweiten Lied des „Entertainers“ Eduard Nieland „Down by the Riverside“ und dem Abschlussgebet des Apostels klang dieser Nachmittag aus.
Bisherige Besucherkommentare:
vom 23. August 2006, 15.13 Uhr
Das geilste seit langem. Die "großen" Jugendtage sind ganz klar jedes Jahr ein Highlight, doch dass Treffen im kleinen Kreis mit dieser Atmosphäre macht den kleinen Jugendtag zu etwas ganz besonderem. Ich hoffe dass noch viele weitere folgen werden. Eventuell sogar mit dieser einzigartigen Kulisse???
Und an unseren "Entertainer" ein dickes, fettes Dankeschön für diesen, mal anderen Beitrag.
"Wir woll'n, wir woll'n Edi..."
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