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Aktualisiert: 4. Oktober 2010, 18.00 Uhr

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Aus dem Bezirk NRW vom 14. September 2006:

Jugendfahrt Hellenthal: Gemeinsam zum Ziel


Jugendfahrt Hellenthal: Gemeinsam zum Ziel
Jugendfahrt Hellenthal: Gemeinsam zum Ziel
Jugendfahrt Hellenthal: Gemeinsam zum Ziel
Jugendfahrt Hellenthal: Gemeinsam zum Ziel
Jugendfahrt Hellenthal: Gemeinsam zum Ziel
Jugendfahrt Hellenthal: Gemeinsam zum Ziel
Jugendfahrt Hellenthal: Gemeinsam zum Ziel
Jugendfahrt Hellenthal: Gemeinsam zum Ziel

17 Jugendliche und Betreuer aus dem Bezirk Ruhr-Emscher machten sich am Wochenende, 8. bis 10. September, zu einem Kletterwochenende nach Hellenthal auf. Die Jugendleiter der Gemeinde Oberhausen-Mitte, Reiner Glogowski und Daniel Männel, luden zu dieser besonderen Fahrt ein.

8. September, 1. Tag, Tag der Ankunft: 20.00 Uhr, Hellenthal. Nachdem alle Jugendlichen und Betreuer die Jugendherberge im Laufe des Tages erreicht hatten und die Zimmerverteilung geklärt war, gab es das erste gemeinsame Essen. Hier wurde schon klar, verhungern würde man hier nicht! Der begonnene Abend verlief dann auch sehr ruhig. Es wurden diverse Kartenspiele geboten. Das Hauptinteresse lag allerdings auf Poker! Die Herrschaften rückten sich die Tische zurecht, holten die Spielchips raus, und zockten den ganzen Abend bis kein Chip mehr vorhanden war.

Gefahren und Risiken

9.September, 2.Tag: Nach dem langen Abend fiel es den meisten sehr schwer am kommenden Morgen aus den Betten zu kommen. Aber der Tag versprach viel! Klettern im Hochseilgarten stand auf dem Programm. Direkt nach dem Frühstück wurde unsere Gruppe von Trainern in die Gefahren und Risiken einer solchen Klettertour eingewiesen. Anschließend ging es rauf auf die erste Ebene des Hochseilgartens in 4,5 Meter Höhe. Dort konnte man über wacklige Drahtseile zur nächsten Station klettern.

Sprossen mit verschiedenen Abständen

Besonders schwer wurde es, als eine zweite entgegenkommende Person auf dem Seil kreuzte. Außerdem gab es eine Station, an der man über eine Hängebrücke laufen musste, in der die Sprossen in verschiedenen Abständen angebracht waren. Auf dem Hinweg konnte man sich noch hierauf konzentrieren, auf dem Rückweg musste man dann mit verbundenen Augen den Anweisungen der Teammitglieder trauen.

Himmelsleiter in 13 Meter Höhe

Nach einer erholsamen Mittagspause sind wir dann auf die Höhe von 13 Metern gestiegen. Allein die Höhe schreckte schon viele ab, andere hingegen spazierten selbst dort noch mit verbundenen Augen über den frei schwingenden Balken. Zur gleichen Zeit wurde von der anderen Gruppe die "Himmelsleiter" erklommen, wo es auf Teamarbeit ankam. Es gingen jeweils drei Personen gleichzeitig nach oben. Alleingänger hatten hier keine Chance. Die Abstände wurden größer und größer, sodass die Gruppe sich auf jede neue Etage helfen musste.

Als letztes im Hochseilgarten gingen wir noch mal nach ganz oben, auf 13 Meter! Dort war wieder Partnerarbeit gefragt. Auf zwei parallelen Balken mussten sich jeweils zwei Personen gegenseitig stützen. Man hatte keine Möglichkeit sich festzuhalten. Allein die Schultern des Partners boten die Chance sich wieder ins Gleichgewicht zu finden.

Gleichgewicht halten

Der Aufenthalt im Hochseilgarten wurde mit einer Gruppenaufgabe beendet. Unsere Gruppe wurde in zwei Teams aufgestellt. Die Aufgabe bestand nun darin, mit allen Personen gleichzeitig eine Wippe im Gleichgewicht zu halten. Als Erschwernis kam hinzu, dass die Gruppen auf der gegenüberliegenden Seite hinunter gehen mussten. Das Reden war während der Ausführung der Aufgabe verboten, man konnte sich nur durch Handzeichen verständigen.

Nach 25 Minuten war die Aufgabe erfolgreich erledigt. Alle Personen sind von ihrer Seite auf die gegenüberliegende gelangt ohne dass die Wippe den Boden berührte oder man gesprochen hatte. Am Abend wurde gegrillt und man konnte den ganzen Tag Revue passieren lassen.

"Hochseilgarten" im Gottesdienst

10. September, Tag 3, Tag der Abfahrt: Nach unserem gemeinsamen Frühstück erlebten wir gemeinsam den Gottesdienst. Unser Jugendleiter, Reiner Glogowski (48), erwähnte in seiner Predigt unter anderem die Erfolge im Hochseilgarten und wie sehr man auf andere angewiesen ist. Als Beispiel wurde auch die "Himmelsleiter" genannt, wo man es nur gemeinsam zum Ziel schaffen kann. Das ist wie im Glauben. Alleine haben wir keine Chance, die Gemeinschaft macht uns stark!

Es wurde auch gesagt, dass wir dort gesichert waren; durch das Seil und drei Personen die einen hielten. "Was ist das Seil im Glauben? Sind es nicht die Amtsbrüder, die Geschwister die Gemeinschaft?" und zusammenfassend bestätigt Reiner Glogowski: "Es ist doch schön zu wissen, dass du dich immer fallen lassen kannst und jemand fängt dich auf!“

Biergarten, Rodelbahn und ab nach Hause

Auf dem Heimweg machten wir noch Rast an einer Sommerrodelbahn. Dort konnte man noch mal Kräfte im Biergarten sammeln oder sich den Geschwindigkeiten der Rodelbahn stellen. Es war ein schönes Wochenende mit viel Spaß und Herausforderungen. Wiederholung nicht ausgeschlossen!

"Hellenthal war echt der Hammer! Dieses Wochenende war einmalige Spitze! Das hat die Gruppe richtig zusammengeschweißt," so Marina Bierschenk (19) aus Oberhausen.


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