Aus dem Bezirk Köln-West vom 8. März 2004:
Vorbereitung auf den Entschlafenengottesdienst


Zur Einstimmung auf den Entschlafenengottesdienst am 7. März 2004 hatte die Jugend eine Vorbereitungsstunde auf dem Aachener Waldfriedhof vorbereitet. Um 16 Uhr traf sie sich trotz Schnee und Regenwetters am Haupteingang des Friedhofes um sich dann kurz darauf auf einer etwas ruhigeren Anhöhung zu Fuße eines Obelisken, der als Gedenkstein für die Gefallenen des 1. Weltkrieges dient, zu sammeln.
Dort sprach Hirte Joerg Bör mit allen Anwesenden ein Gebet. Aus dem Kreis der Jugendlichen und Geschwister bildete sich ein Chor, der dann einige Lieder vortrug. Die Schwestern Lydia und Elvira Stevens lasen dann einige Gedanken unseres Bischofs Franz-Wilhelm Otten vor. Nach weiterem Chorgesang trug Bruder Wolfgang Dorsel das „Gebet eines unbekannten Soldaten“ vor. Nach einigen Versen des Chores erinnerte Schwester Lydia Stevens an zwei besondere Gruppen von Entschlafenen, die ihr in den letzten Tagen wichtig wurden. Sie wies besonders auf den vor wenigen Tagen ermordeten Schweizer Fluglotsen und sowie auf einen in der gleichen Woche durch eine Geisterfahrerin getöteten Familienfahrer und auf die besondere Situation ihrer Seelen hin, welche durch andere plötzlich und ohne Vorbereitung aus dem natürlichen Leben gerissen wurden, hin. Das gerade solchen Seelen, welche mit Ärger oder gar Hass das Diesseits verlassen haben, auf das Angebot der göttlichen Gnade nicht so leicht eingehen können, aber sie gerade deswegen besonders für ebenjene eintreten möchte. Zum Abschluss trug der Chor noch ein Lied vor, dann beendete Bezirksjugendleiter Dietmar Jobes das Zusammensein mit einem Gebet.
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