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Aktualisiert: 4. Oktober 2010, 18.00 Uhr

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Aus dem Bezirk Gelsenkirchen vom 6. April 2004:

nakchat.de Beachvolleyballturnier 2004


Pritschen im Spiel
Die Siegermannschaft

Hey, ich bin voller Sand! Wie kann das sein? Nun ja, vielleicht hast du im Sandkasten gespielt, hast eine Sanddusche von deinen Freunden bekommen oder - du warst beim nakchat.de-Beachvolleyballturnier in Witten dabei! Vier Stunden lang so tun, als ob man Volleyball spielen könnte, im Sand spielen, ohne dumm angeschaut zu werden oder nur anderen dabei zugucken, da kam bestimmt keine Langeweile auf.

Alte und neue Volleyballregeln waren eigentlich allen bekannt, nach kurzer Diskussion wurde einstimmig beschlossen, die alten Regeln zu verwenden. Anschließend wurde dies der anderen Hälfte Spieler, die nicht zugehört hatten, weitererzählt. Dann begannen die Champions-, ähh, Gruppenspiele. Es wurde gepritscht, es wurde gebaggert (nur den Ball ?), es wurde gesprungen und es wurde bis zum Äußersten gefightet, alle gaben ihr Bestes, um der eigenen Mannschaft einen Punkt oder wenigstens den Aufschlag zu bringen. Und dann: Pfiff - der Ball war im Aus! An den Entscheidungen der professionellen Schiedsrichter (die extra für dieses Ereignis eine besondere Ausbildung genossen hatten ?) gab es selten etwas zu rütteln. Und wenn der Schiri mal nicht hingeschaut hatte, waren die Spieler doch so ehrlich zuzugeben, dass der Ball doch im Feld war. ("Dann gewinnen wir eben den nächsten Ball.") Wer gerade nicht spielte, schaute und feuerte die anderen Spiele an oder nutzte die Zeit für ein Pläuschchen mit den Ehrengästen und dem Verantwortlichen Pomi in der Loge. (Während man die andere Hälfte des Organisationskomitees(OK) ständig in Bewegung sah, um alle Ergebnisse festzuhalten und überhaupt alles zu leiten - danke an Mone :))

Aufgrund der überragenden Planung des OK konnten zusätzliche Spiele allen Mannschaften anberaumt werden (wobei es zu interessanten Geschwisterkämpfen kam), und schließlich stellte sich heraus, wer sich mit Nationalspielern verstärkt hatte und in die Playoffs, also in die Halbfinals einziehen konnte. Diese wurden in bester Fußballmanier mit zwei Halbzeiten á zehn Minuten durchgeführt und bald standen die Finalisten fest.
Auch die beiden Finals waren hart umkämpft, keiner gab auch nur einen Ball verloren, aber es war auch bei diesem Turnier wie sonst auch im Sport: Es kann nur eine Mannschaft gewinnen und das waren am diesem Abend die “kleinen Feiglinge" (Motto: auch wer feige ist, kann Erster werden) aus __öhm_______Voerde, genau. Der Zweite Platz ging an die Mannschaft Brügge und der 3. an die Mannschaft Hagen1!
Nach der Siegerehrung (mit schicker Urkunde und Küsschen von Mone) noch eben den Sand abgeklopft oder abgeduscht, dann konnte man sich auf den Heimweg machen, aber in dem Bewusstsein: Zur Neuauflage des Turniers kommen wir wieder!


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