Aus dem Bezirk Gelsenkirchen-Buer vom 26. Februar 2003:
„Lecker essen für einen guten Zweck“ - Teil 2




Aufgrund der großen Nachfrage öffnete das Restaurant „Jugend hilft Jugend“ (siehe Bericht vom 12.01.03) am Sonntag, dem 23.02.03 zum zweiten Mal.
Wieder ging der Erlös (denn das Essen mußte natürlich auch bezahlt werden) an die Jugend in Armenien, um dort den Bau einer Jugendbegegnungs-stätte zu finanzieren.
Beim ersten Mal fand die Aktion mit 25 Teilnehmern noch in einem kleinen, fast familiären Rahmen statt, mit insgesamt 54 Gästen war die Organisation diesmal schon wesentlich aufwändiger.
Tage vorher wurde wieder geplant, eingekauft, dekoriert und am Samstag bis in die Nacht vorbereitet. Besondere Mühe hatte sich die Jugend auch mit der Tischdekoration gegeben. Jeder Tisch war in einem anderen Stil bzw. Farbe festlich geschmückt. Für jeden Teilnehmer gab es ein kleines Namenskärtchen, das zeigte, wo man Platz nehmen durfte.
Vorab waren Menüpläne verteilt worden, damit jeder schon vorher entscheiden konnte, welche kulinarische Köstlichkeiten er serviert bekommen möchte:
Als Vorspeise gab es Salat, Tomaten- oder Gemüsesuppe.
Zum Hauptgericht konnte man zwischen Schweinelendchen mit Rahmsoße oder Sauerbraten wählen. Dazu kamen als Beilagen Spätzle, Klöße oder Kroketten und Gemüse. Vegetarier hatten die Wahl zwischen mit Reis gefüllten Paprika und „Güvec“, einem türkischen Gemüseschmortopf . Hierzu wurde Fladenbrot oder Reis als Beilage gereicht.
Auch zum Dessert fiel die Wahl schwer: Die Gäste mußten sich zwischen Mändelchenpudding und Tiramisu entscheiden.
Die kleinen Kinder wurden mit Pommes und Ketchup versorgt und selbst der jüngste Teilnehmer, der kleine Nick (7 Monate alt), bekam seinen Gemüsebrei, bestehend aus Reis mit Kürbis. Zum Trinken gab es Bier, Wein, Cola, Fanta, Apfelschorle, Mineralwasser, Espresso, Cappucino und Kaffee.
Dank eines extra angefertigten Einsatzplanes, verlor das „Serviceteam“ weder Nerven noch Übersicht und alles klappte bestens.
Die ganze Aktion war wieder ein voller Erfolg und man blickte nach dem Dessert bzw. Kaffee nur in hochzufriedene Gesichter. Auf die Jugend wartete nach dem Essen noch die „Chaosbeseitigung“ und alle waren sichtlich froh, als endlich der letzte Teller gespült war.
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