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Aktualisiert: 4. Oktober 2010, 18.00 Uhr

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Aus dem Bezirk Köln-West vom 4. März 2003:

Rosenmontag 2003 in Köln - Im Gottesdienst Kräfte bündeln


Blick in die Rosenmontagsgemeinde
Ap. Brinkmann am Altar
Amtsträger neben dem Altar
Sänger beim Rosenmontagsgottesdienst
Ap. Schwerdtfeger am Altar

Zur ungewohnten Zeit, an einem Montagvormittag, betritt Apostel Brinkmann in Begleitung von Apostel Schwerdtfeger und Bischof Otten die fast vollständig besetzte Kirche in Köln-Ehrenfeld. Gemeinsam singen die Jugendlichen aus den Bezirken Köln-West, Köln-Ost, Aachen und Bonn das Eingangslied zum Jugendmontag 2003: "Zu des Heilands Füßen …". Nach dem gemeinsamen Gebet liest Apostel Brinkmann einen Teil aus dem Sendschreiben an die Gemeinde Philadelphia vor: "Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet."
(Offenbarung 3, Vers 8).

Weiß ich den Weg auch nicht...
Auf das Lied des Chores "Weiß ich den Weg auch nicht, du weißt ihn wohl …" referiert der Apostel unerwartet aus der Entstehungsgeschichte des Textes. Er wurde in höchster Not und in der völligen Unkenntnis über den Fortgang ihres Lebens von Hedwig von Redern geschrieben. Der Herr kennt unseren Weg und das Ziel. Er lässt uns nicht alleine!", so Apostel Brinkmann zusammenfassend.

Navigationssysteme
Apostel Brinkmann berichtet von dem mit Bezirksapostel Leber gemeinsam erlebten Entschlafenengottesdienst in Bad Pyrmont am Vortag. Keiner kannte so recht den Weg zur Kirche … aber - dem Navigationssystem sei Dank - habe er den Weg leicht gefunden. Apostel Chowdhury habe allerdings einem anderen Navigationssystem vertraut. Sein Fazit sei "Mistding" gewesen - immer wenn er kurz vor der Kirche gewesen wäre, sei er aufgefordert worden zu wenden. Apostel Brinkmann fragt nun die Jugend: "Wer navigiert uns? Ist es der Herr durch seinen Geist? Dann können wir bald hören "Ziel erreicht!"

Im jugendlichen Alter ist nicht immer alles fest. In der Phase der Ausrichtung wollen wir Kräfte von Gott annehmen." Er zitiert aus dem Gesangbuch Nummer 229 die erste Strophe: "Ich bin ein Kind, so arm und klein, und meine Kraft ist schwach. Ich möchte gerne selig sein und weiß nicht, wie ich's mach'!"
Der liebe Gott biete uns das an, was wir brauchen. "Wir wollen uns an die göttlichen Kraftquellen anschließen.", resümiert Apostel Brinkmann.

Anziehungskraft
Bezug nehmend auf das vorgelesene Textwort erläutert der Apostel die Kräfte. Eine Anziehungskraft ist die Liebe Gottes: "Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Liebe." (Jeremia 31, Vers 3) Spüren wir diese Kraft? Eine Kraft ist nur dann aktiv, wenn sie nutzbar gemacht wird. Diese Kraft zieht uns an den Altar, in die Mitarbeit, in die Jugendstunde, in den Chor … also auch in Stunden, wo wir nicht bedient werden, sondern in denen es um unsere Aufgabe als Gotteskinder geht. "Wenn wir die Liebe Gottes nicht spüren, wollen wir überlegen woran es liegt", fordert der Apostel auf.

Reibungskraft
Ohne Reibungskraft wäre ein Fortkommen nicht möglich. Wenn alles glatt und geschmiert wäre, dann kommt man nicht vorwärts. Reibung bringe darüber hinaus auch Wärme und Wärme sei in einer Gemeinschaft erforderlich.

Fliehkraft
"Vielleicht versucht manch einer heute den neuapostolischen Spagat: Morgens Gottesdienst, nachmittags Karneval. Eine Zeitlang ist der Spagat möglich. Im Spagat ist allerdings keine Fortbewegung möglich. Wir wollen uns für den Herrn entscheiden und den materiellen und vergänglichen Dingen entfliehen! Wir wollen unsere Fliehkraft gegenüber den Dingen vergrößern, die uns von Gott trennen.", so der Apostel.

Schubkraft
Man braucht Schub und Antrieb um vorwärts zu kommen. Der Bezirksapostel habe am Vortag von Lot berichtet, der Gottes Aufforderung zunächst nicht befolgen wollte und die Stadt nicht verließ. Später heißt es in der Geschichte, dass ihn die Männer "bei der Hand ergriffen". Der himmlische Vater nutze manches Mal sanften Druck. Das sei dann die Schubkraft Gottes.

Auftriebskraft
Wir wollen leichter als unsere Umgebung sein; dann haben wir die notwendige Auftriebskraft. Der Apostel wünscht allen die Freude und Seligkeit im Gottesdienst und in der Gemeinschaft erleben zu können und damit über den Verhältnissen der Zeit zu stehen.

Kraftverstärker
Kleine Kräfte würden durch Kraftverstärker zu großen Kräften. Kraftverstärker sind Demut, Glaubenszuversicht, Weisheit und Gottesfurcht.

Kraftlosigkeit würde auch gleichzeitig Bewegungslosigkeit bedeuten. Wir haben aber ein Ziel wollen unsere Glaubenskräfte zum Kämpfen einsetzen. Ohne Überwindung wird keiner das Glaubensziel erreichen. "Die zehn Gebote, das Wort Gottes und der Heilige Geist sorgen für die notwendige Ausrichtung.", so Apostel Brinkmann.

Im Anschluss dienen Apostel Schwerdtfeger und Bischof Otten mit.


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