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Aktualisiert: 4. Oktober 2010, 18.00 Uhr

Inhalt

Aus dem Bezirk Köln-West vom 5. März 2003:

Rosenmontag 2003 in Köln - Der Nachmittag


"Wer wird Millionär?"
Ap. Brinkmann im Freizeitdress
A-Capella am Rosenmontag
Spaß beim Raten
Vor der Kirche

Im Anschluss an den Gottesdienst nutzen wir die einstündige Pause, um uns an der Kuchentafel zu stärken und neue Kontakte zu Jugendlichen aus anderen Bezirken zu knüpfen. Letzteres stellt überhaupt kein Problem dar, da die meisten Rosenmontags-Teilnehmer, wie bereits in den vergangenen Jahren, gar nicht aus Köln kommen, sondern aus der näheren und weiteren Umgebung NRWs. Die knapp 60 Minuten sind dann schnell vorbei und die Nachmittagsstunde beginnt, moderiert von Sebastian und Sascha.

Sieben Gemeinden
Apostel Brinkmann referiert mit Unterstützung einer Powerpoint-Präsentation über die Sendschreiben an die sieben Gemeinden aus der Offenbarung. Zitate aus der Bibel untermauert er mit geografischen, archäologischen und historischen Informationen, die uns schnell einen guten Einblick in die damalige Zeit gewähren. Der Bezug zum Textwort des Gottesdienstes am Vormittag ist schnell hergestellt. Die interessanten Fotos auf der Leinwand lassen die halbe Stunde nicht langweilig werden.

Segenspunkte
Die Bonner Jugendleiter Markus Braun und Udo Heuser spielen mit einem Jugend-Team und einer Jugendleiter-Vorsteher-Mannschaft "Wer wird Millionär". Dass die Glaubensfragen gute Bibelkenntnisse erfordern, ist jedem klar und so scheiden die beiden Gruppen bereits mit 3 Segenspunkte tapfer geschlagen aus. Highlight dieser Vor-Ort-Sendung ist der Zusammenschluss zum Siegerteam der Apostel Brinkmann und Schwerdtfeger mit unserem Bischof Otten. Im Durchmarsch beantworten sie - mit Einsatz der zur Verfügung stehenden Joker - alle Fragen.

Musik
Ein Männerquintett aus Köln-Ost umrahmt mit "Sah ein Knab' ein Röslein stehen" ebenso die Nachmittagsstunde wie eine kleine Instrumentengruppe aus Köln-West: Isabelle Polzin, Martin Nonnast und Lars Nadarzinski mit Harfe und Streichinstrumenten. Pünktlich um 15 Uhr wird die Nachmittagsstunde beendet. Im Gespräch vor der Kirchentüre klingt das Erlebte nach, bevor sich die Jugendlichen auf den Nachhauseweg machen. Dirk: "Ich freue mich schon auf nächstes Jahr, wenn unser Bezirksapostel nach Köln-Ehrenfeld kommt."

Statements
Weitere Eindrücke zum Rosenmontag:

Dirk: "Mein erster Eindruck vom Jugendmontag ist übrigens durchweg positiv, auch am Nachmittag keine Langeweile... Zeitlich war es diesmal völlig in Ordnung ... Von den 5 Ost-Wise-Guys habe ich übrigens erfahren, dass das Repertoire bereits Bläck-Föös a-capella umfasst (die Zukunft lässt also noch Spaß erwarten...)"

Mareike: "Ich bin vom Jugendmontag begeistert! Es war für mich seid langem mal wieder ein Gottesdienst, den ich in vollen Zügen genießen konnte. Das Nachmittagsprogramm hat mir auch gut gefallen, bis auf die instrumentalen Vorträge! Meine Ohren haben sie nicht gut verkraftet. Tut mir leid, aber das muss ich mal sagen / schreiben!"

Dominik: "Zum Rosenmontag kann ich nur folgendes sagen: Wir haben einen super Apostel und Bischof. Mit dem Gastapostel konnte man auch "arbeiten"! Um es auf den Nenner zu bringen: So viel Inhalt habe ich schon lange nicht mehr in einer Predigt erlebt. Aus diesem Grund darf auch gerne der Apostel Schwerdtfeger wiederkommen. :-) Die Organisatoren haben sich am Nachmittag nicht lumpen lassen und ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Zu Recht kann der Kölner auf seinen "Rosenmontag" stolz sein.

Carsten: "Sehr erquickender und gehaltvoller Gottesdienst mit jugendgerechten, plastischen Beispielen. Abwechslungsreiche und zeitlich nicht ausufernde Feierstunde, die auch gut und angenehm moderiert wurde. Die Anmerkung, dass für die Jugendlichen selbst, aufgrund der Vorbereitungen zur Jugendfahrt, nicht so viele Programmpunkte vorgesehen wurden, konnte von mir persönlich nicht ganz nachvollzogen werden. Betrüblich: Die geringe Teilnehmer/innenzahl (die Emporen waren echt lückenhaft besetzt), die sich in der Feierstunde noch verkleinerte. Ein Zeichen dafür, dass man bei NAK-Veranstaltungen den Gottesdienst gerne mitnimmt, auf sonstiges Programm in Unterstellung, dass das sowieso nur langweilig, zu lang oder wenig professionell sein kann, aber gerne verzichtet. Keine Ahnung. P.S. Dieses bei jeder größeren Veranstaltung unvermeintliche Micro-unter-die-Nase-halten-und-wie-war's?-fragen ist schon irgendwie komisch."

Sebastian: "Der Gottesdienst hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob nur leichte Gegenstände über Auftrieb im Wasser verfügen - ist das nicht generell so, das jeder ins Wasser getauchte Körper einen entsprechenden Auftrieb erfährt, es sei denn dieser Auftrieb ist wesentlich größer als das Gewicht? Frage an die Physiker: Warum geht das Stahlschiff nicht unter? Ist nicht so wichtig. Zum Nachmittag: Andreas beobachtet das Proben des Harfen-Ensembles und ist völlig erstaunt: "Das wir über solches Potential in Köln West verfügen hätte ich nie gedacht." Das finde ich irgendwie bezeichnend. Es könnte sich der - sicherlich unbegründete und total abwegige - Verdacht aufzeigen, dass in der Kölner Jugend viel mehr Potential steckt, als man auf den ersten Blick sieht. Wenn dem so wäre - gesetzt den Fall - stellt sich mir die Frage, warum so viele mit ihren Talenten in der Art zu haushalten wissen, dass sie diese nicht für die Untermalung von NAK- Aktionen nutzen. Schön finde ich allerdings den Umstand, dass uns Apostel Brinkmann eine neue Perspektive gegeben hat, in dem er uns dazu aufgefordert hat, das der nächste Jugendmontagnachmittag von der Jugend für die Jugend gestaltet werden soll. Um ins gewohnte Worthülsengedresche einzusteigen: Hier eröffnen sich viele Möglichkeiten."

Holger: "Ist schon interessant, was man so alles zu hören bekommt. Auf meine Nachfrage wer denn den Nachmittag am Rosenmontag plant, wurde mir gesagt: Das macht der Apostel. Na gut habe ich mir gedacht; ist bestimmt nicht schlecht. Gewundert hat mich auch die Aussage, dass wir Ostler wegen der Jugendfreizeit im Juni keine Zeit dafür hätten ... Alles in allem fand ich den Tag aber ganz gut. Mir persönlich war die Mittagspause nur etwas zu kurz. Eine Stunde vom dreifachen Amen bis zum Beginn der Nachmittagsstunde ist etwas knapp. Das Bistro, in dem wir waren, ist mit der Zeit nicht hingekommen."


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