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Aktualisiert: 5. Dezember 2007, 10.04 Uhr

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Stand: 5. Dezember 2007, 10.04 Uhr

Sinfonieorchester


Probenwochenende des JSO-West 2006
Probenwochenende des JSO-West 2006
Probenwochenende des JSO-West 2006
Jugendtag NRW 2005 - Samstag Benefizkonzert 01
Jugendtag NRW 2005 - Samstag Benefizkonzert 02
Jugendtag NRW 2005 - Samstag Benefizkonzert 02
Jugendtag NRW 2005 - Samstag Benefizkonzert 03
Jugendtag NRW 2005 - Samstag Benefizkonzert 03

Im Jugend-Sinfonieorchester Ost haben auf dem Jugendtag 2005 etwa 120 Spielerinnen und Spieler mitgewirkt. Das Jugend-Sinfonieorchester West hatte auf dem Jugendtag 2004 gespielt – damals waren etwa 100 Spielerinnen und Spieler beteiligt. Alle Spielerinnen und Spieler kommen aus der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen. Wenn Stefan Anfragen erreichen, ob Freund oder Freundin aus der benachbarten Gebietskirche mitspielen können, dann stimmt er dem aber ohne weiteres zu. Die jüngsten Spielerinnen und Spieler sind 14 Jahre jung, der älteste Spieler ist 29 Jahre alt.

Der Dirigent

Stefan Vis, Jahrgang 1973, verheiratet, ist von Beruf Lehrer für Musik und Deutsch und kommt aus der Gemeinde Leverkusen-Opladen (Bezirk Velbert). Seit Anfang 2004, der damalige Bischof Wolfgang Schug hatte ihn angesprochen, ist Stefan Leiter der beiden Jugend-Sinfonieorchester (JSO) Ost und West. Stefan spielt selbst Violoncello, Klavier und Orgel.

Die Instrumente

In den beiden Jugendsinfonieorchestern spielt die klassische Orchesterbesetzung. Zum Einsatz kommen also die Streicher (Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass), die Holzbläser (Querflöte, Oboe, Klarinette und Fagott), die Blechbläser (Horn, Trompete, Posaune) und Pauke, Becken, Trommel und Triangel.

Das Repertoire

Das Open-Air-Konzert im Gruga-Park 2005 stand unter dem Titel „Von Bach bis ABBA“ – und genau in diesem Bereich spielte sich das Jugendsinfonieorchester in die Herzen der Zuhörer. Neben den bekannten Tonkünstler Bach, Händel, Brahms, Beethoven und Vangelis, sind auch vielleicht nicht ganz so bekannte Komponisten wie Marc Antoine Charpentier, Henry Purcell, Bodo Saborowski, Jean Sibelius, Edvard Elgar, August Friedrich Martin Klughardt, Gabriel Pierné, F.W. Meacham, Vittorio Monti, Maurice Ravel und Frederick Loewe im musikalischen Programm des JSO vertreten.

Beim Benefizkonzert im Mai 2006 soll die Trennung zwischen solistischen Beiträgen und Orchesterstücken aufgehoben werden. Das heißt, es wird ein Konzert für Harfe und Orchester von Georg Friedrich Händel und ein Konzert für Violine und Oboe von Johann Sebastian Bach geben. Hinzu kommen zwei Musical-Medleys: „Phantom der Oper“ und „My fair Lady“. Klassische Highligths sind die „Nimrod“-Variation aus den „Enigma-Variationen von Edvard Elgar und die „Farandole“ aus der 2. L´Arlisienne Suite von Bizet. „Der Rest wird nicht verraten“, so Stefan Vis.

Ausgewählt wurden die Stücke in der Vergangenheit hauptsächlich von Stefan in Absprache mit dem Jugendgremium. Er bespricht aber seine Auswahl mit den Orchestermitgliedern und bekommt auch viele Vorschläge – vor allem seit dem erfolgreichen Konzert in der Gruga-Halle in Essen.

Die Proben

Die Arbeit des Jugend-Sinfonieorchester ist projektbezogen, dass heißt die Proben finden nicht regelmäßig statt sondern erfolgen gebündelt für einzelne Auftritte. Ein Projekt ist der jährliche NRW-Jugendtag, zu dem eins der beiden Orchester spielt. Das Orchester, das nicht am Jugendtag zum Einsatz kommt, macht dann in der anderen Jahreshälfte ein anderes Projekt.

Die Proben finden in großen Kirchen statt; das war in der Vergangenheit beispielsweise in Herford-Mitte, Dortmund-Nord, Wuppertal-Elberfeld, Velbert-Mitte oder ähnlichen Kirchen. Zu jedem Projekt gehört ein Probenwochenende (Freitagabend bis Sonntagnachmittag). Dort wird dann auch ein Gottesdienst gestaltet. Das Probenwochenende bedeutet etwa 12-13 Stunden Probezeit. Zur Vorbereitung der Wochenenden finden immer auch einzelne Proben statt, die etwa vier Stunden dauern.

Die Konzerte

Konzerte gab es bisher erst drei: die Benefizkonzerte vor den Jugendtagen 2005 und 2006, am 11. Juni 2005 und 20. Mai 2006 in der Gruga-Halle und ein Konzert in Essen, in der Aula der Freien Waldorfschule. Das nächste Konzert wird vom Jugend-Sinfonieorchester Ost am Sonntag, 17. September 2006 in der neuapostolischen Kirche Herne-Eickel und am Samstag, 23. September 2006 in der neuapostolischen Kirche in Herford-Mitte gespielt.

Mitmachen?

Jeder kann mitmachen! Vorausgesetzt, sie oder er ist bereits konfirmiert, kann ein Instrument spielen und ist bereit, darauf auch zu üben. Die Anforderungen sind sicherlich höher als im Gemeinde- oder Bezirksorchester, da die Stücke, die gespielt werden, teilweise schon länger und schwieriger sind. „Wir haben auch nicht so viel Probenzeit. Von daher ist es erforderlich, dass jedes Orchestermitglied seine Stimme und sein Instrument einigermaßen beherrscht“, so Stefan Vis. Darüber hinaus sollte man sein Instrument selber stimmen können und bereit sein, am Probenwochenende mitzumachen und auch eine längere Anfahrt in Kauf nehmen können.

Für das JSO-Ost werden Spielerinnen und Spieler aus den Apostelbereichen Schug, Schorr und Hoyer gesucht. Die Bereiche Otten, Schwerdtfeger und Zeidlewicz bilden demnach das JSO-West.

Verstärkung benötigen die beiden Jugend-Sinfonieorchester noch in den "Mangel"-Instrumentengruppen (hierarschich geordnet) Fagott, Waldhorn, Kontrabass, Viola, Posaune (Tuba). Ebenfalls immer willkommen sind Geigenspieler, die auch die erste Stimme spielen können.

Wer Interesse hat, meldet sich einfach bei den Organisatoren Stefan Vis, Kai Christian Schüßler und Sarah Hartwig: jso [dot] nrw [at] googlemail [dot] com