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Aktualisiert: 4. Oktober 2010, 18.00 Uhr

Inhalt

Aus dem Bezirk S├╝ddeutschland vom 15. Juli 2007:

Jugendtag N├╝rnberg 2007 - Troja l├Ąsst gr├╝├čen


Jugendtag N├╝rnberg 2007 - Der Nachmittag
Jugendtag N├╝rnberg 2007 - Der Nachmittag
Jugendtag N├╝rnberg 2007 - Der Nachmittag
Jugendtag N├╝rnberg 2007 - Der Nachmittag
Jugendtag N├╝rnberg 2007 - Der Nachmittag
Jugendtag N├╝rnberg 2007 - Der Nachmittag II
Jugendtag N├╝rnberg 2007 - Der Nachmittag II
Jugendtag N├╝rnberg 2007 - Der Nachmittag II
Jugendtag N├╝rnberg 2007 - Der Nachmittag II
Jugendtag N├╝rnberg 2007 - Der Nachmittag II

Frisch gestärkt kommen die meisten Jugendlichen schon früh - kurz vor zwei Uhr - in die Halle zurück. Eine Stunde vor Beginn der Feierstunde ist die Halle schon wieder gut gefüllt. Chor und Orchester feilen ein letztes Mal an ihren musikalischen Beiträgen. Schwungvoll geht es in der Halle zu, Spannung liegt in der Luft, was genau heute Nachmittag wohl passiert.

Ein Blick auf die Bühne verrät, dass es „etwas Großes“ sein wird. Hinter einem weißen Tuch verborgen steht eine etwa vier Meter hohe Skulptur. Was kann das sein?

Habe Mut ein Leben im Glauben zu führen

„Wachet, steht im Glauben, seid mutig und seid stark“ steht in großen Lettern auf der Leinwand neben der Bühne. Wie die vergangenen beiden süddeutschen Jugendtage in Sindelfingen und Karlsruhe steht auch dieser Jugendnachmittag unter dem Motto „Habe Mut ein Leben im Glauben zu führen“.

Bezirksapostel Michael Ehrich begrüßt die Jugend kurz und knapp: „Auf dem Programm steht Gebet, Begrüßung und einleitende Worte. Wir haben gebetet, nun begrüße ich Euch alle herzlich zu dieser Nachmittagsstunde und freue mich auf das, was jetzt dargeboten wird“. Schmunzelnd verlässt er die Bühne.

Die Jugendlichen aus den Bezirken München, Nürnberg und Ulm erleben heute eine Premiere. Zum ersten Mal leitet ein Jugendlicher durch das Programm des Nachmittags. Es ist Diakon Stefan Meder (25) aus der Gemeinde Nürnberg-Mitte.

Von der Geschichte in die Gegenwart - Troja 2007

Nachdem Chor und Orchester den Auftakt des Programms gebildet haben, folgt ein Beitrag der Jugendgruppe aus dem Bezirk Kempten. Es geht um ein Problem, das wir sicher alle aus dem Umgang mit Computern kennen: Virenscanner und Blocker für Trojaner.

In einem Filmbeitrag wird zunächst erklärt, was sich damals bei der Schlacht von Troja zugetragen hat. Das trojanische Pferd, welches als Geschenk der Feinde überbracht wurde, führte zum Untergang der Stadt. Dieses Bild lasse sich auf unser Glaubensleben übertragen, so die Jugendlichen. Troja 2007, in der Frankenhalle Nürnberg.

Das Geheimnis wird gelüftet

Jetzt lüftet sich auch das Geheimnis um die mysteriöse Skulptur auf der Bühne. Der Vorhang fällt und zum Vorschein kommt ein hölzernes Pferd. Aus diesem treten schwarz-rot gekleidete Kämpfer hervor. Eben genau so, wie es damals auch in Troja geschehen sein muss. Sie wecken die schlafenden "Trojaner" - die in weiße Umhänge gehüllt waren. Die Duelle stehen sinnbildlich für den Kampf Gut gegen Böse - und stellten damit die Entscheidungen dar, die Jeder im Leben fällen muß.

Entscheide ich mich für oder gegen eine Jugendstunde? Wie erlebe ich einen Samstagabend? Es werden Werteverfall, Freizeitüberbeschäftigung oder auch Drogenkonsum thematisiert und anhand von Videobeiträgen verdeutlicht. Die finalen Aussagen sind: „Habe Mut NEIN zu sagen, habe Mut nüchtern und klar zu sein, habe Mut, deine Trägheit zu überwinden“.

Die Firewall des Herzens

Troja, es ist einmal geschehen, aber es geschieht immer wieder. Nicht nur auf dem Computer, sondern auch in unseren Herzen. Wie können wir uns vor diesem Übergriff schützen? Mit einer Firewall so die Antwort an diesem Nachmittag. Symbolisch tragen Jugendliche Fackeln in die Halle und stellen sich in zwei Reihen hintereinander auf der Bühne auf.

Die Firewall des Herzens besteht aus der Gottesfurcht, der Gemeinschaft, dem Gebet und dem Glaubensmut und schützt uns vor Einwirkungen von außen. Darüber hinaus werden Egoismus, mangelnde Gottesfurcht, Manipulation und die Gleichgültigkeit an diesem Nachmittag angesprochen.

Standing Ovations für die Jugend aus dem Bezirk Kempten

Mit den Worten: „Troja, das geht uns alle an. Habe Mut Dich gegen die Trojaner zu wenden, die sich immer wieder in Dein Herz schleichen wollen“ verabschieden sich die etwa 120 ausführenden Jugendlichen aus dem Bezirk Kempten unter donnerndem Applaus.

„Du kannst Dir sicher sein, der Herr lässt Dich niemals allein“ so der Refrain des Liedes „Zusammen dem Herrn entgegen“ was der Chor im Anschluss vorträgt.

Ohren auf, es wird interessant


Apostel Jens Lindemann wird anschließend um einen Wortbeitrag gebeten und berichtet Lustiges und auch Nachdenkliches aus seinem Leben. So berichtet er von einem besonderen Erleben zu seiner Ordination sowie von besonderen Begegnungen aus der Mission. Die Jugend lacht und hört aufmerksam zu.

Als die Äußerungen von Apostel Lindemann ernster wurden, herrscht gespanntes Schweigen in der Halle. Abschließend verabschiedet sich der Apostel mit den Worten „Ich wünsche Euch viel Erfolg beim Bekennen Eures Glaubens“ von der Jugend.

Mit dem schwungvollen Lied „Carpe Diem“ ziehen Chor und Orchester letztmalig alle Register. Alle Zuhörer klatschen begeistert mit.

Kein Personenkult

„Reißt euch zusammen, keinen Personenkult“, sagt Bezirksapostel Ehrich lächelnd, aber mit Nachruck, nachdem Applaus aufkam, als er die Bühne betrat. Er bedankt sich für das Engagement und bittet die Jugend, sich bei allen Ausführenden mit einem donnernden Applaus zu bedanken. „Alle Arbeit hat sich gelohnt, es war ein phantastischer Jugendtag“!

Weiter schlägt er vor, das „Trojanische Pferd“ aus Holz in ein NAK-Museum zu schaffen. „Bei mir Zuhause ist leider kein Platz“! Dass das Pferd bei Ebay zu Gunsten des Europa-Jugendtages im Jahr 2009 versteigert werden soll, wusste er zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich nicht.



Bisherige Besucherkommentare:

1: J├Ârg Sacher (XX) aus Bamberg/Schweinfurt
vom 15. Juli 2007, 18.12 Uhr
Liebes Online-Team,
vielen Dank f├╝r euren schnellen Bericht...und dem gesamten Jugendtags-Team ein herzliches Dankesch├Ân f├╝r dieses einmalige Erleben. Wie klang es aus? Mach was draus! Gru├č J.S.
2: roland lorenz (24) aus peiting
vom 15. Juli 2007, 20.54 Uhr
kann nur eines sagen von diesen wundervollen tag,
wundersch├Ân!!!!

er hat mich sehr aufgebaut!!!!und auch sehr zum denken gebracht!!!und war mir eine sehr sch├Âne wegwei├čung f├╝r meinen glauben!!!
 

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